Z78 Prüfungen der Wolle und Zeuge
Vitriol in eine zwote Brühe thun, die bey weitemnicht so warm ist, als die erste, so werden sie vielschöner und fester.
Türkischvoth.
Obgleich unser Verfasser sich in dieser Schriftüber die Baumwollenfärbcrey nicht eingelassen,so halte ich doch' nicbt für übcrßüßig, Per wenig-stens derjenigen Farbe zu erwähnen, die unterdem Namen: Türkischrorft genugsam bekanntist, zumal das Verfahren dieser Färberei) langeals ein Geheimniß angesehen, und von'manchengar für unmöglich gehalten worden/ in unsermWelttheile die Baumwolle dauerhaft roth zu fär-ben, und Clima, Wind und Wasser als großeHindernisse in Anschlag gebracht, wo doch durchErfahrung das Gegentheil bewiesen; es kommtbloß auf eine zweckmäßige Vorbereitung des. zufärbenden baumwollenen Garns und gehörigeAuswahl der darzu nöthigen Farbe-Ingredien-zen an.
Es finden sich hin und wieder manche nichtzu verwerfende Vorschriften (*), auch sind unlängstzwey eigene Schriften (**) darüber erschienen,
nur
(*) Schröders neue CameralwlssensHafte«, 8 Theil S.2<?7 I L. Flachst Untersuchungen zur.Beförderungder Handlung, Künste, Haushaltung uudCammeralwis-semchaft. Aus-dem Französischen, 2ter Th- Hamburgund Leipzig 7^68 S 256. .
L F Schultz wahrhafter und getreuer Unterricht,wie das gesponnene baumwollene Gar.n die sogenann-te