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Des Herrn Hellot's ... Färbekunst oder Unterricht Wolle und wollene Zeuge zu färben, nebst Vorschriften zu Prüfungen derselben durchs Absieden / Jean Hellot ; aus dem Französischen übersetzt und mit einer Anweisung zur Seidenfärberey versehen von Abraham Gotthelf Kästner
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517
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Von besondern Verfahrungsarten. 517

und thut dieses alles in eine Art eines kleinenKessels mit zween Handgriffen, auf allen Seitenmit Löchern durchstochen. Man hängt diesesGefäß mit Stöcken in den Kessel,, daß es nichtauf den Grund fallen kann. May, laßt in Zeitvon einer Stunde den Gummi schmelzen, undrührt ihn mittlerweile sachte mit einem Stockeum. Wenn nach dieser Stunde noch Gummi indem Kessel ist, so, ist es eine Anzeige, daß dasBad, welches von r Tonnen ist, so viel hat, alses braucht. Wenn im Gegentheil der Gummialle geschmolzen ist, so kann man noch z oder 4Pfund hinein thun. May läßt dieses Gefäßimmerfort in dem Kessel hängen, nimmt ihn nichteher, als wenn man färhen will, weg, und hängtihn hernach wieder hin. Während allen diesenZubereitungen muß der Kessel heiß gehalten wer-den, aber ohne zu kochen. Die Ballung derSeide geschieht mit einem Drittheil Galläpfelvon Aleppo. Das übrig? geschieht nach dergewöhnlichen Färbekunst.

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Nach-