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Des Herrn Hellot's ... Färbekunst oder Unterricht Wolle und wollene Zeuge zu färben, nebst Vorschriften zu Prüfungen derselben durchs Absieden / Jean Hellot ; aus dem Französischen übersetzt und mit einer Anweisung zur Seidenfärberey versehen von Abraham Gotthelf Kästner
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518
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Roucou"und In big,

aus des P. Labats Beschreibung der fran-zösischen Inseln m America, I. Band,

11. Kapttel.

^8-cr Roucon, den die Spanier Achiottenennen, ist eine rorhfärbcnde Materie, wel-che dient, der weißen Wolle die erste Farbe zugeben, wenn man sie rorh, blau, grün oder mit«mdcrn Farben färben will. Sie rühret von ei-nem rothen Häutchcn her, das die kleinen weißenund runden Körnchen bedeckt, mit denen dieFrucht des Roucoudnumes angefüllet ist. Die-ser Baum wächst durch ganz America. Er istordentlich so groß als ein Pfloumenbaum, aberviel buschigtcr. Seine Rinde ist schwärzlich,und er hat ziemlich große, starke, harte und dun-kelgrüne Blätter. Er trägt zwcymal des Jahressleischrothe Blüthen in großen Büschen, die denwilden Rosen ziemlich ähnlich sind. Ihnen fol-gen Büsche von Hülsen, die mit Stacheln ver-sehen sind, wie die Castanien, aber kleiner sind;wenn man sie öffnet, findet man sie ganz vollKörner, Me kleinen Koriandersaamen: diese sind

jedes