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Des Herrn Hellot's ... Färbekunst oder Unterricht Wolle und wollene Zeuge zu färben, nebst Vorschriften zu Prüfungen derselben durchs Absieden / Jean Hellot ; aus dem Französischen übersetzt und mit einer Anweisung zur Seidenfärberey versehen von Abraham Gotthelf Kästner
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532
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ZZ2 Nachricht vom Zndlg.

innen zergehen; diesen nehmen sie mit einem Pin-sel, und malen ihres Männer Leib damit. Vonihren Gewohnheiten will ich anderswo reden.Hier will ich nur melden, daß dieses Ueberstrei-chen ihre Haut erhält, und verhindert, daßWind und Sonne solche nicht aufspringen machen,daß sie sie auch für den Mückmstichen versichert,da dieses Ungeziefer in großer Menge urmihreCarbetS herum befindlich ist.

Vom I n d i g.

§^n dem Kirchspiele von Mocouba hat man sonstsehr viel Indiz gemacht. Es ist kein Flußoder Bach, wo man nicht Jndigoterien, d. i.ausgemauerte und wohl ausgeküttete Behältnissefände, in denen man die Pflanze, aus welcherdiese Farbe gezogen wird, digerircn läßt.

Ordentlich sind dieser Küpen drey über ein-ander, wie etwa die Wasserbehältnisse bey einemWasserfalle gesetzt wären, so, daß die zwote nie-driger stehet, als der ersten Boden, und also dieFeuchtigkeit aus der ersten erhalten kann, wennman die Oeffnungen in dem Boden der erstenausschließt; und eben so kann das, was sich inder zwoken befindet, in die dritte kommen.

Rüpcn