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Nachricht vom Jndig.
Beschreibung der pflanze.
Die Pflanze selbst würde zu zween Fuß hochund wohl noch höher wachsen, wenn man sie nichtabschnitte. So bald sie aus der Erde hervorbricht,theilet sie sich in verschiedene kleine und knotichteStengel, die mit vielen Aestchen wie kleineRüthchen versehen sind. Jedes hat vier, fünfbis zehrn Paar Blätter, ein einzelnes Blaktmacht oben den Schluß. Diese Blätter sindlänglichtrund, etwas zugespitzt, ziemlich glattund stark, oben braungrün, unten blässer, undwie silberfarben, fleischige und gelinde anzurüh.ren. Auf den Aesten kommen rothe Blümchenhervor, die ohngefähr die Gestalt der Gänse,blüthen haben, aber kleiner sind; und diesen fol.gen Schoten etwa einen Zoll lang, und nicht stark,in denen Körnern oder Saamen enthalten sind,die an Größe und Beschaffenheit dem Rüben»saamen gleich kommen, und rothbraun sind.
Anbau der pflanze, welche den Jndigdringet.
Diese Pflanze erfordert gutes, fettes, gleiche-Erdreich, das nicht allzu trocken ist; sie zehret da-Feld, in dem sie wächset, sehr aus, und willallein seyn. Man kann nicht sorgfältig genugseyn, zu verhindern, daß Kräuter, was es auchfür welche seyn mögen, um sie herum wachsen.
Man gätet und reiniget das Erdreich, inwelches nchn die Indigpflanze bringen will, zu
fünf.