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9 (1867) Handbuch der physiologischen Optik / H. Helmholtz
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ZWEITER ABSCHNITT. DIE LEHRE VON DEN GESICHTSEMPFINDUNGEN.

§. <9.

Die optische Länge des ersten Strahls sei 'P, die des zweiten W -f- JP, so istfür unendlich kleine Werthe der Aenderungen

d 'P

d l P

d'P

äy t

dx

Jy, -I-

d 'P

P J V = 'P H- Jx. H 5 Jx* etc. H T - z/a:,

dx*

d'P . , dV .

-4

dx

d'P -+-d a

(dJF

[db

Ja

d'P dc\de da)

, d'P dc\de d bl

Da nun der Werth von l P in der Fläche, deren Punkte durch die Coordinaten a,b und c gegeben sind, constant sein soll, so folgt, dass

J'P = 0

und da ferner nach dem vorigen Lehrsätze

0 = ^dx.

d 'P __ d'P _ d V

so folgt

dx*

d!h

(d'P , d'P dc\ . , (.

[d^ ' f ~ ~dc ' da) 4,1 H ~ (

djf

db

rPP ded c d bJ a

jjb = 0,

welche Gleichung für alle beliebigen Werthe von gültig sein muss, woraus

z/ o

folgt, dass einzeln:

d'P

d'P

de

. .. |

da

de

da

dV

i

d 'P

de

db

de

db

2 ).

= 0

= 0

Nennen wir nun r Q , r, etc. r m die Weglängen des Strahls in den verschiedenenbrechenden Medien, n 0 , n % etc. die Brechungsverhältnisse, so ist

'P = » r 0 H- n, r 1 4- etc. -4- n m r m .

Hierin ist nur r, abhängig von o, b und c, folglich

d'P

Mm

d r m

- M m

a x m

d a ~~

d a

Mm

d'P

Mm

d r m

--

by<n

db

db

r m

d'P

n m

dv m

- M in

C :,n

de

de

Mm

so verwandeln sich endlich die Gleichungen 2) in

d c

(ax, n ) -I- (c s m ) = 0

d ° .2 a),

(b y m ) 4- (c z m )- = 0

welche bedeuten, dass a, b, c der Fusspunkt einer vom Punkt x m , y m , z m aufdie Fläche 'P = C gefällten Normale ist.