Von Inseln.' 67
haben sich vergeblich bemühet, sich hier festzusetzen, unb der letzteMärtyrer war CattWva , welcher vor zo Jahren ungefähr vonden Einwohnern ermordet waren. Sie sind daher wenig be-kannt, und die Charten, welche man davon hat, sind nach denNachrichten verfertiget, wie viele Tagreifen jede im Umfangehat, imgleichen, wie lange und nach welcher Richtung man vonder einen zur andern segelt. Eine solche Charte hat Cantvvazuletzt herausgegeben ^). Der Pater Clain zählet ihrer 32, vonwelchen Ponlog dicht an Mittdanao liegt ^). Sie heißen auchPapaos , oder neue philippinische Inseln.
Die Räuber-Inseln (Ladrones) wurden von MagellanIZ2Q so genannt, weil die Einwohner alles Eisen, welches sie be-kommen konnten, wegzustehlen sich bemüheten. Guan, oderGnahan, ist die merkwürdigste unter ihnen. Die übrigen sindRota, Aguiguan, das anmukhige Tinian (durch AnsonsReise bekannt), Saipan, Anatcchan, Sarigan, mit vielandern, deren einige Feuer speyen. Von den Spaniern werdensie der Königin Maria Anna zu Ehren, diö 1662 zuerst Priesterdahin sandte, die marianischen Inseln genannt.
In derselbigen Strecke bis nach Japan findet man noch vie-le kleine Inseln. Gleich über Manilla liegen die kleinen Ba-byanes, und weiter hinauf die Baschi-Inseln, vom Dam-pier 1687 eines daselbst gebräuchlichen Getränks wegen also ge-nannt. Noch weiter nach Norden, und grade unter dem Wen-dekreise, liegt Formosa, welche nach der Länge von Nordennach Süden durch eine Bergstrecke in zween Theile getheilet wird,und in der Grösse Sicilien übertrifft. Von Formosa bis Ja-pan ist eine Reihe Inseln, welche Lieukien genennet wird, unddie Kampfer vielleicht unter dem Namen Ltguejo verstehet.Sie sind neulich vom Pater Ganbil untersucht ^). Die grösteist beynahe halb so groß, als Sardinien.
I2 Japan
pti'll. trsnssQ. n, Z17. e) S. seinen Brief vom z Nov.
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