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Erster Band.
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Zwote AbLheil. Erstes Capitel.

bis 164z, baß das letztgenannte Land eine Insel war, da eswers, vom Ungewitter verschlagen, an der östlichen Seite vor-bey segelte. Sonst ist die magellanische Gegend so häßlich nicht,als man sich insgemein vorstellt. Man findet daselbst eine Men-ge Seelöwen, Seekälber, Walfische, Seevögel, Fische, ellen-lange Muscheln, Perlen, und Perlmutter genug, obgleich nichtvon der besten Art. Stachelbeerstauden, Selleri, Kerbel sinddaselbst einheimische Gewächse; es bekommen auch europäischeGewächse, welche daselbst gejaet werden. Man findet daselbsteine Art Pfeffer, der auch in Europa schmackhaft gefunden wird.Ihre Ziegen tragen Wolle, so fein wie Seide. Gute Häfen,schnelle Ströme und Holz findet man an vielen Stellen °). Die

Malouinen oder Falklandsinseln dürften wohl von Americus beydessen dritten Reise entdeckt seyn, als er 1502 der südlichen Küstefolgte, wiewohl ungewiß, ob es festes oder umfiossenes Land sey.Richard Hawkins besuchte 1594 die nordöstlichen Küsten, fand siesehr angenehm, mit Holz und Wasser versehen, und zur Nacht-zeit wurde viel Feuer gesehen. Er nannte es Iungfernland, zuEhren des ehclosen Standes der Königin Elisabeth, aber irretesich in der Breite z bis 4 Grad. Beauchesne Gouin ankerte ander östlichen Seite, als er aus dem grösser« Meer kam, und meyn-te, er sey bey den Sebaldsinseln. Er sahe eine einzige grosse In-sel, sumpfig, reich an Wasser und Vogel, aber ohne Holz, undward nur bey der Abreise gewahr, daß es zwo Inseln waren.Die Malouinen liegen zwischen Sebalds und Beauchesne Inseln,man konnte sie daher nicht ungesehen vorbey laufen, sondern siemusten dem, der an der östlichen Seite der Scbaldes ankert,nothwendig ins Auge fallen. Solchergestalt stimmt alles in An-sehung der Malouinen überein. Diese Inseln sind im Anfangedieses Jahrhunderts von den Schiffen von St. Malo oft besucht,daher sie auch Malouinen genennet worden. Das Schiff St.Louis nahm auf der Südostscite Wasser ein, und nannte den Ha-

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