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Erster Band.
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Vorn unebenen auf der Oberflache. 166

die einem gewissen Stande des Barometers zukommt; aber hier«in hat man noch kein vollkommenes Licht. Es ist wohl fast allge«mein angenommen worden, daß, wenn die Höhen in einem arith.metischen Verhältnisse zunehmen, die dazu gehörigen Dichtigkei-ken der Luft in einem geometrischen Verhältnisse abnehmen, aberes ist doch auch unläugbar, daß die auf abgemessenen Höhen mitdem Barometer angestellten Beobachtungen hiemit selten überein-stimmen '). Das angeführte Gesetz gründet sich unter andern

0 Caßmi rechnete auf jeder LinieFall des Barometers ,o Tvisen inder Hohe, und gab auf jede 10 Tvi-sen einen Fuß zu. Diese Regel wardin Provence und Languevoc fürHöhen von r;o Tvisen bestätigt.Latio und Lhereaux haben sie auchbey Messung von Montblanc gutbefunden. Bouguer zu Folge sei-ner Beobachtungen eine andere. Erbehauptet, daß die Zusammeudrü-ckungen der Luft beständig sey, so baldman über 800 Faden hoch kommt,und giebt die Subtangente für dieb.oßaritlrnnc3, welche deren Gesetzhier ausdrückt für ungefähr-nyr Fa-den an. Um aus zwo beobachtetenBarometerhöhen den Unterschied derHöhen beyder Oerter zn finden, wirdder Logarithmus der kleinern in Li-nien ausgedruckten Quecksiiberhöhe(wovon man die 6 ersten Fahlennimmt, da denn die letzte ein Deci-maltheil ist) von dem Logarithmusder grösser» (ebenfalls in Linien aus.gedrückt, und die Zahlen eben so ge-nommen) abgezogen. Von dieser ge-fundenen Zahl nimmt man den dreys-sigsten Theil weg, und dann giebtder Rest in Faden und zehn Theilendesselben an, wie viel der eine Orthöher ist als der andere. Dies gilteigentlich von Höhen, die 800 Faden

darauf,

übersteigen > und wird am leichtestendurch Vergleichung mit dem Pichin-cha geprüfte, dessen Höhe abgemessenist, und wo der Stand des Barome,ters dazu bekannt ist, nemlich -91Linien. Seine Darometerröhre hat«te 2 Lin. im Durchmesser, und warmit gereinigten aber nicht gekochtenQuecksilber gefüllt. Nach der Ab-messung ward die Höhe des Pichln-cha 14904 Fuß gefunden, weichesum ^ weniger war als nach demBarometer, er rechnete deswegen die-se Abweichung als. eine Berichtigungder Barometerabwagung ab. Herrde Luc hat diese Materie näher auf-gekläret, durch viele und mühsameVersuche auf den höchsten Bergen inder Schweih und am Strande beyGenua. Er giebt z Regeln.-

i) Wenn der Barometer an derniedrigsten Stelle i g fr. Zvlla-:;z6Lin. steht, und man steigt in d,e Hö-he bis das Quecksilber u Linien fällt,so ist die Höhe der letztem Stelle über.. . 26094 ^ ^

die erstere-. Fuß.

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») Wenn der Barometer an de»niedrigsten Stelle stehet ,;6 ch- «Li-nien , und beym Aufsteigen « Linienfällt, so ist die gesuchte Höhe in Füftftn ausgedrückt,

26094 ^ »6094 _

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Bergm. Phys- Welcbcschr.

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