Band 
Erster Band.
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Von den Erdschichten. -8r

trifft, welches mit Ziegel vermamet werden muffe; darauf fol-get ein iZ Fuß mächtiges Kreilbette, voll Mcerschaalthlere; bey6z Fuß trifft man wieder auf eine z Fuß mächtige Schlammschich-te mit Laub und Zweigen, nachher Kreike, darunter liegtSchlamm, Kreite, wieder Schlamm, und bey ioz Fuß Tiefeein 8 Fuß mächtiges Feldsieinbette mit Schnecken, Stöcken u. m.hierunter ist Wasser, welches einen weiten Umfang haben muß,denn man trifft in der Gegend allenthalben gute Brunnen, die ,bey der strengsten Dürre an Wasser nicht abnehmen °).

Hieher gehören auch die Betten, welche feuerspeyende Ber-ge zusammenstapeln. In Peru können solche sehr leicht unter-sucht werden, indem die Regenbäche sich zuweilen mehr, als 200Faden breit und 100 Faden tief durch selbige durchgeschnitten ha-ben. Man finhet hier die Schichten sowohl an Farbe als Dickesehr unterschieden, sie bestehen aus verschlackten Materien, Bim-stein, schwarzen Sand, welchen der Magnet ziehet; Asche u. m.'Ein Bett von verbrannten Steinen, mehr als 40 Fuß mächtig,liegt um den Fuß des Catopaz'i 4 >). Zuweilen fließen Strömevon geschmolzenen Materien aus, welche, wenn sie erhärtet ist,Lewe genannt wird. Man findet oft Schichten davon unter Fel-dern , die mit Holz bewachsen sind. Mehr hievon weiter unten.

§. 42.

Die innere Beschaffenheit der Berge kann nicht ohne diegrö-ste Schwierigkeit erforschet werden. Spakteu, Borsten, unter-indische Hölen und Durchschnitte find die Gelegenheiten, welcheuns die Natur selbst giebt, daß das Auge an einigen Stellen ih-re Belegenheit wahrnehmen kann. Einige Berge scheinen nichtsanders, als ungeheure Steinmassen zu seyn, welche keine Merk.male von Betten haben, sondern tiefer, als man bisher kommen

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