Von den Erdschichten- -uz
Zuweilen gehen verschiedene Materien in schlangengleichenBeugungen, doch alle unter einander parallel. Einen so beson-dern Umstand findet man in vielen Eisenerzgängen in dem Riß-berge bey Norberg, besonders merket man solchen in Block-strecke. Das Erz ist ein hellgrauer glimmernder Blntstein, derhier in wellenförmigen und irregulairen Schichten vom Granakge-stein, körnigtem oder glasigen Quarz und Schörlstein theils mitQuarz, theils mit Glimmer vermengt, eingebettet ist, und dieFlachen von allen diesen Arten krümmen sich aufmannichfaltigeWeise, jedoch mitj dem Erze gleich und parallel. (kiZ. 8 ) Eini-gerwärks scheint der ganze Berg aus Betten zu bestehen, welchemit dem Gange parallel sind. Bey Högbergs Eisengruben (Gryt-Hütte Bergwerk in Oerabrolehn) ward in den Jahren 60 ein Stol-len bis zur Forögrube getrieben. Man fand da 27 Faden Erdeund Stein, dann traf man Glimmergemischken Topfstein 8 Fa-den, einen Zoll mächtigen Topfstein, losen feinkörnigten Kalk-stein einen Faden, glimmerichken Quarz z Faden, 4 Faden lo-sen feinkörnigen Kalkstein, 2 Faden meisten und grünen harkenKalkstein, und zuletzt Kalkstein mit grünen Schörl. (Fig. 7.)^).
§- 5r.
Das Fallen der Gange weichet mehr oder weniger von derlokhrcchten Linie ab bis zu einer ungefähr parallelen Lage mit demHorizont. Die Bergleute kommen nicht übereins in der Zahlder Grade, welche eine Streichung haben kann, bis sie denNahmen der stehenden, donlägigen, u. s. w. verlieren muß. 'Umdiese Benennungen auf einen festen Grund zu setzen, könnten die-jenigen , welche nicht über io Grad von der Lothlinie abweichen,stehende genannt werden; welche nicht über IO Grad von derHorizontallinie abweichen, schwebende; und donläglge dieje-nigen, welche zwischen denselben fallen. Wollte man derjenigen,welche zwischen der Lothlinie und Horizontallinie ungefähr das Mit-
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2) Herr Hermelin.