Band 
Erster Band.
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Von den Erdschichten. 21Z

det man von dem verlohrnen Theile eben dergleichen Besiege.Solches zeiget sich mehr oder weniger deutlich bey Adelfors ^),und scheinet die anfängliche Weiche des Quarzes oder Ganges zuTage zu legen. Dergleichen soll sich auch bey den Steinkohlen-flöhen, die verrückt worden, zeigen. "

In den bey Sevem im England im vorigen erwähnten Ber-gen bemerkt man an zwo Stellen ganz augenscheinlich eine Ver-'sinkung aller Schichten. Die abschneidenden Klüfte sind hiermit einer unordentlichen Mischung aller Materien dieser Bergeausgefüllet, und geben durch ihre Stellung und von den übrigenunterschiedenen Farben das Ansehen von zween starkemPseilern ^).Die Steinwälle und sogenannte Ileberlagcn , welche zuweilendurch die Steinkohlsbetten gehen, dürften mit den sogenanntenpftilergleichen Klüften eine gleiche Abkunft haben. Zuweilentheilet sich ein Gang in mehr Zweige, von welchen sich jeder end-lich vermehret, das heißt, er zertrümmert sich. Qst wird einGang durch einfallende Drümmer verstärkt, welches bey denBergleuten einen Bauch warten heißt.

Der Fall isi nicht weniger veränderlich als andre Dimensio-nen der Gänge. So sind die jemtländischcn Kupftrgange erststürzend und nachher schwebend. Bey Rittershütte stürzen einigeGänge wellenförmig, bald nach Norden 10 bis rz Grad. Aneinigen Stellen laufen viele Gange parallel, als bey Norbergund Westersilberberg in Scolberg; an andern Orten stoßen sie zu-sammen und formiren Erzsiöcke. So wird es bey Fahlun mitdreyen seyn.

Da wo das Erz sich in Gangen halt, heißt es'Erzgefälle.Hier verstehet man eigentlich das, was gebrochen werden soll, dennstnsi machen geringere Erze zuweilen die Gangart aus, als Ei-senerz an einigen Orten der Ritterhütte für Kupfer u. s. w. Quer-klüfte pflegen gemeiniglich die Erze veredeln oder verdrucken.

§. 52.

0 .tzrn, Swab Wisseusch. Acad. ^ Assess wftUcrius Wlss. Acad.Hand!. 17; 1. Handl. 174z. l'sd.IU. fiz. i.