Band 
Erster Band.
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AI6 Zwoke Abthekl. Fünftes Capitel.

§. 52.

Um von dem Gestein und Erzgebürgen einen bessern Begriffzugeben, sollen nun einige derselben kürzlich beschrieben werben,da dann was vorher besonders betrachtet worden, hier zusammenübersehe» werden kann.

Das Goldbergwerk in Smoland liegt zwischen grossen rundenBergen, aber die meisten Anzeigen sind um ein Thal, welchessich in Norden und Süden streckt, an dessen östlichen Seite neueund alte Krongruben in OflandahultS oder nachher sogenanntenKronebergs westlichen Abhang gefunden sind. Die Felsart istmeist stehender Hornschiefer, schwarz, dunkelbraun, roth odergrünlich, bald mehr oder weniger leicht gespalten, bald gewun-den, zuweilen weich wie Topfstein, bald hart und scharf, oft gebor-sten, überhaupt schwerstüßig und dem Schiefer gleich, welcherausserhalb Reiches Gold führet. Die Gänge bestehen hauptsäch-lich aus dunkeln Quarz, streichen zum Theil in Osten und We-sten, theils, welches ergiebiger scheinet, in Norden und Süden,schwingen sich oft in Krümmungen. 9.) Das Fallen geht zu-weilen auf zo Grad, und die Mächtigkeit findet man ungleich zwi-schen 2 Zoll und 6 Quartier. Gold trifft man sowohl gediegenals mineralisirk, in der Felöark selbst eingesprengt, aber fürnemlichin Gängen, da edles Gefalle theils sichtbares Gold in Blätterund Zacken, theils und am meisten in Kies aufgelöset von un-' merklichen Spuren an bis 2^ Loth im Centner enthält. GelbesKupfererz höchstens von zo Procent Gehalt fällt in alle Gänge ein,auch zuweilen wenig gediegen Kupfer und Kupferkalk blau odergrün. Aber ausserdem weisse Kalkspattrümmer mit rothen Zeo«lith, grobkörnigen Kalkstein, grün oder röthlichen Felökiesel,Bleyglanz, leichtflüßigen körnigten Eisenerz von 40 Procent u. m.welche sich unbeständiger zeigen, und zuweilen auch etwas sicht-bares Gold führen. Zuweilen zertrümmert sich ein Gang entwe-der ins Feld oder in die Tiefe, zuweilen wird er quer abgeschnittenund versetzt sich (kiZ. i o.), ein solcher kann zuweilen seine volle

Mächtig-