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Von den Erdschichten.
1,M Herrn Stens Boden hat man Quecksilber in geringer Mengegefunden, zuweilen mit Silber amalgamirt. Sonst findet manhier rothe Blende und Kies und gegen Schluß vorigen Jahrhun-derts in Carlsork gediegen Spieöglaskönig.
RöraS Kupferbergwerk liegt einige Meilen von den schwedi.schen Gränzen, und i 6 Meilen von Drontheim in Südost. DieGruben sind auf dem Abhänge grosser Bergstrecken, und zumtheil eingegangen, nicht wegen Mangel an Erz, sondern weil esreichere giebt. Die Kungsgrube ist an der westlichen Seite einerweit abhängigen Bergstrecke, die von Osten nach Westen gehet.Die Felsart ist Hornfelsschiefer, worin bald Glimmer, baldQuarz herrscht. Der Gang streicht in Osten und Westen, fälltanfangs etwas gegen Süden, nachher noch stärker, darauf wirder schwebend, richtet sich endlich, und stürzt gegen Norden. DieGangart ist ein so feiner Hornfclsstein, daß weder Quarz nochGlimmer erscheinet, die Mächtigkeit ist abwechselnd von ein Vier-theil bis 6 Ellen, aber meistens zwischen 2 und 4 Ellen. DasErz ist mehremheils gelblich, stahldicht, feinfchimmernd, kör-nig, oder auch leberbraun, oft zertrümmert, verdrückt, und zu-weilen durch Quarz ausgeteilt. Der Gang ist gegen das Feldabgeschnitten worden, aber wieder gefunden, wobey dem Abhän-ge der abschneidenden Kluft ander Seite gefolgt ward, wo dieStürzung ist. Bestege wurden nicht wahrgenommen. So lan-ge die Schieferung der Felsart unverrückt ist, scheint sie ein we-nig zu hängen, und der Gang ist mächtig ohne Zertrümmerungund Verdruckung, aber wenn die Schieferung gewunden ist oderüber Eck steht, wird der Gang verdruckt, und dazwischen fällt«ine Felsart ein. Schmale Klüfte von weißgelben halbklarenKalkspat schneiden den Gang ohne sonderliche Verrückung ab.Die StorwardSgrube ist in Rawala FM belegen, welche in Nor-den und Süden streicht, und sich gegen Osten neiget. Der Gangstreicht in Südsüdwest und Nordnordost, und fällt bis 12 Gr.unter der Horizontallinie, stürzet am stärksten, wo die Höhen auf-
Ee z wärts