226 ZwoLe Abtheil. Fünftes Capitel.
Quarz, Kalk, Feldspat und schwarzen Schörl alle in Körnernquer abgeschnitten wird, darin findet man auch kleine Muschelnund besonders klaren Bleyglanz, welcher z-L Loth Silber halt.Wie weit diese Bergart fortgehe, ist unbekannt, aber 60 bis 80Schritt in Osten ist oben zu Tage wieder Kalkstein. Die Hogö«myregrube in braunen stößigen Kalk mit Petrificaten hat inwen-dig drey mächtige Gange. Sie streichen wie die vorerwähnten,«der mit zo bis 40 Gr. Fall gegen Osten. Führen viel Bley-glanz mit Spat und Zinkerz gemengt. Rödaberg ist hoch, strecktsich in Norden und Süden. Die Felsart ist brauner stößigerKalk mit Petrificaten, schiefrig, in Norden und Süden mit 20Gr. Fall gegen Osten; in diesem Windstrich hat auch der Bergeine 15 bis 13 Faden steile Wand, in welcher man das Profil ei-nes in Nordnordost und Südsüdwest streichenden Ganges siehet,welcher io bis 12 Gr. gegen Norden fällt und zu oberst ein, aberzu Unterst vier Quartier mächtig ist. Die Gangart ist harterschwarzbrauner Kalk, welcher gegen die Oberfläche ziemlich rei-nen Bleyglanz führet, der aber nachher von Schwefelkies ver-dränget wird. Hier sind auch Spuren von Zinkerz.
Der Sandstein bey Styggfors kann vermuthlich als der Fußder erwähnten Kalksteinsschichten angesehen werden, auf der Art,wie in den westgothischen Bergen. Dieser Sandstein hat vieleFarben, roth, gelb, blau, grau und schwarz, ist oft fleckig,welches ihm ein besonders schönes Ansehen giebt. Darauf liegenauch Mergelschichken über einander bis zu einem glimmerichtenQuarzgestein. Diese Stelle hak ihren Nahmen von einem zoFuß hohen Wasterfall, der zu Frühlings-und Herbstzeit besondersscheuslich ist. Der Osmundsberg macht den höchsten Berg indieser Flößgegend aus. Er ist eine halbe Meile in Norden vonCapell gelegen. Er ist waldigt, und hat auf sich ein Dorf unge-fähr izo Fuß über seinen Boden. Er streckt sich in Nordost undSüdwest eine viertel Meile, die Breite kann ein achtel Meile
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