Band 
Erster Band.
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szr Awote Abtheil. Sechstes Capitel.

dersprcchlich n Fuß zu der Höhe der Klippe hinzugekommen -).In einer Kupfergrube bey Altenstein sind verschiedene Knochengefunden, die von einer Meerkatze gewesen zu seyn scheinen ^);eben dergleichen fand man in Gibraltar: Diese Festung liegt aufeinem Berge, den die Zeit wegfrißt. Als daselbst 1769 in einerKlippe Raum für eine Mauer gemacht ward, fand man 72 Fußvom Meerstrande, 57 Fuß über die Meeröfläche, und io Fuß imBerge einen Haufen Knochen von vierfüßigen Thieren. Sie wa-ren mit einer Rinde umgeben, und zwischen Stücken von derMarmorart eingebettet, welche den Grund der ganzen Stadtausmacht. Alle Stückcn waren mit einer braunen Crystallisimonzusammengeleimt, und die Holen und Öffnungen mit feinernCrystallen in Körnern gefüllt. Sie lagen in einem bräunlichenmit Thon gemischten Kalkstein vermengt mit den hier gewöhnli-chen blauen, aus welchen der übrige Theil der Klippe besteht,e).

Die meisten ungewöhnlichen Gerippe, welche man in der Er-de antrifft, glaubt man sind von Elephanten. Solche sind anverschiedenen Stellen gefunden worden. Bey Erfurt in Thü-ringen ist 1698 eines in einer Tiefe von 24 Fuß aufgegraben, wel-ches aus einer Hirnschale mit 4 Backenzähnen, 2 Langzähnen,Knochenröhren, Schulterknochen, Rückenwirbel, einigen Rippenund verschiedenen Halsknochen bestand. Die Schichten lagendarüber unverrückt, nämlich zu oberst 4 Fuß schwarze Stauberde;2,; Kieselsand, darin Beinbruchsstein gefunden ward; 6 Sand-und mitten in Beinbruchsstein; i Beinbruchsstein mit Kieseln;feiner weißer Sand, darin das Gerippe gefunden ward /).Diese ungerückte Schichten waren also hinzugekommen, nachdemdas Thier hier sein Grab gefunden hatte. Bey Tonne, nichtweit von Langensalza, ward 1695 ein solches mit 2 acht Fuß lan-gen

c) klein, äe l'^csä. s ksr>51719. e) kkil. 1^rsnss6l. 1770. S. 414.

ck) kcßii. üibtcrr. 1*. /) l'rsitc öer kctriücstion», §.

ll. S. -68. ;