Don Versteinerungen- szr
Bey Oehningen soll auch ein ganzer Körper in Schifer und stein-hart gefunden worden seyn ^). In FalwGrube hat man auchziveymal menschliche Körper gefunden, welche mit Eisenvitriolganz durchdrungen waren, aber sie verwitterten endlich an derLuft *). In Reims wird ein ganz versteinerter Hirnschädelverwahret , und in England ist in einem Kreitbruche der obe-re Theil eines Kindeskopfs gefunden worden -).
Auch von vierfüßigen Thieren sind dergleichen UeberLleib-sel selten. Die Alten erwähnen verschiedener Knochen und Ge-rippe von ungeheurer Grösse <*), aber sie sind nicht zureichlich be-kannt. In den Baumanns-und Scherzfeldischen Höln wirdzuweilen eine Menge Zähne ausgegraben , die oft noch ihren na-türlichen Glanz haben, und in den Kinnbacken festsitzen, abereinige sind so groß, daß man nicht errathen kann, welchem Thie-re sie gehöret haben §). In Frankreich , nicht weit von Lan-gdirallbrach der dritte Theil von einer zo Fuß hohen Klippeab, wodurch allerhand Knochen und Zähne ans Ljcht kamen. Sielagen in Erde zwischen zwo Steinbänkcn. Hier sind also umvi-> dersprcch-
re) S- I. I Scheuch^ev villert.unrer folgenden Titel: btonio elilu.viltettis/riß. 172S. O. II.Gchmi-vius hatte ihm denselben geschenkt.Herrn Gesners Meynung, daß esein Ueberbleibscl von einem Fisch ge-wesen ist sehr wahrscheinlich.
Herr Lronstevt Mineralogie241. Der letzte ward 1719 in einerTiefe von 82 Faden sn Märdstinsgru-be gefunden, als eine Oefnung zwi-schen Märdskins und Wredesgrubegemacht ward. Es war ein Gruben-arbeiter, Matthias Istaelssohn,ge-wesen, »nd kam um 1670. Als er her-ausgezogen ward, war er anfangsweich, aber verhärtete gleich zu Stein,ein altes Weib, die mit ihm verlobt ge-wesen, kannte ihn wieder- Nachherward er in einem Glasschrank verwah-
ret, aber endlich fing er an von einanderzu fallen, und ward darauf 1749 be-graben.
In D. Ioncti Samml. Ar-xenville OrxLk. z;9. Wenig wahr-scheinlich ist es, daß er von einemmenschlichen Körper gewesen.
2) Ralm Amer. Reise 1 'vi». l.S. 444 .
-7^) Srcabo spricht von einem 60Cnb.lcmg, der bey Tanger gefunden,I.ibr. XVU. Plinius von einem 46Cub. lang, der auf einem auf Cretadurch ein Erdbeben umgeworfenenBerge gefunden worden. lAbr. VIl.c. e6. Bey Nom stg! um r 502 ei-ner gesunden seyn, der höher als dieStadtmauer gewesen, u. m. t^ew.äe l'Acsli. s k>sr,s 1727.
ä) chcränrtr- prvtoxsea §. 24.