Band 
Erster Band.
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Von Versteinerungen. szz

Zähne von Walrossen (IrlolieLlms Kolmarus) findet man inSiberien beym Anadir und Tschuckcschi Vorgebürge in grosserMenge, einige von 4 Fuß lang. Drey bis 8 zusammen wagengewöhnlich etwa 42 Pst; aber man hat auch einige getroffen,welche allein an g; Pf. gewogen. Sie sind so dick als ein magrerArm und zuweilen am dicken Ende 4 Zoll im Durchmesser. Die-se Ueberbleibsel dürften oft als Elephanten zugehörig angesehenwerden. Von Piasiga östlich vom Ienisey, um N. Zemlia,Grönland und Hudsonöbay sind die Walrosse viel weniger, undsollen sich niemals zwischen Piasiga und Kolyma zeigen. BeyBologna soll ein Walroßschedel mit Backen und Langzahnen ge-funden seyn *). Die Ueberbleibsel welche bey Glücksbrunn imSchifer gefunden sind, dürften auch hieher gezogen werde»müssen ").

Man hat auch Reste von verschiedenen andern Thieren gefun-den, ob man gleich von der Art wozu sie gehören nicht gewiß ist.In Irland hat man solche gefunden, welche den Elendkhierengleichen *). Im Berge Valmenara di Grezzana solche, die Hir-schen gleichen >). Bey Quedlinburg in Zeunickenberg 166z einziemlich vollkommnes Gerippe mit einem Horn auf der Stirn ?).In Siberien Hörner von Einhörnern (lvlona^ou monoccros) 2)anderswo Renthierhörner ^). Bey Scharzfeld in einer Höleund dem sogenannten Einhornberge sind vor einigen Jahren un.bekannte Kinnbacken, Zähne und Knochen gefunden worden >).Dergleichen in der Erde gefundene Reste wurden ehemals für Mi-neralien gehalten, aber am Anfange des vorigen Jahrhundertssing man an, sie für das zu halten, was sie sind ^). Die Lang-zähne der indianischen Elephanten gehen selten über 4 Fuß Länge,

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