sz6 Zwote Abtheil. Sechstes Capitel.
ober in Africa, wo die grösten gefunden werden, zuweilen aufro Fuß.
Türkijse sind auch nichts anders als Zahne, ob man gleichdas Thier, dem sie gehöret haben, nicht kennt. Man trifft siegemeiniglich in weißer Erde, in einige Zoll mächtigen Schichten,oft über io Fuß tief, unter Sand, welcher zu Tage gröberwird '). Persien und Frankreich besitzen diese theuresten Ver-steinerungen.
Ueberhaupt findet man Zahne, Horn und Knochen an ver-fihiedenen Orten, gemeiniglich in Grus, Sand oder Erde, abersie sind doch unendlich seltener, als Versteinerungen von Meers-brüt /). Vogelschnäbel sollen in der Schweiz gefunden wordenseyn; eine Schwanzfeder im Schifer bey Oningen L): Eyer,Klauen und Knochen, ihre Nester; ja auch Vogel mit Eyer imNest, doch ganz mit Tropf-oder Rindestein überzogen. DerVogelberg bey Westerwalde in Hessen soll von dergleichen Fundseinen Nahmen haben, welche man sonst auch trifft in der Dou-mannshöle, bey KIndelbrück in Thüringen, in einer siebenbürgi.fthen Salzgrube und anderwärts ö). Würkliche Vogelverstei-nerungen sind bisher kaum gefunden. Rückgrade von Adlern,auch Abdrücke davon sind im Schifer bey Meinungen und Eife-nach gefunden '). Versteinerte Frösche bey Glaris, iingleichmSchlangen und Krötenköpfe eben daselbst t). Mistkäfer ^), >Schröter, Wasserjungfern, Stinkfliegen, (ttcmerodii) Schmet-
terlinge
,) Der gross, Reaumur hat aus»er Figur, Farbe, Lnn innern Bau,Festigkeit u. m. ausführlich gezeiget,daß sie Zähne gewesen, ja zuweilensiehet die Oefnungfürden Ner-ven deutlich. !^em. 3 e I'-Vcsä a?sris «715. Ein Du kos, von derGrosse einer Haselnuß, wird 200Rrhlr. geschähet. In dem BergePhirous (Cancasus?) und 4 Taqe,reisen vom caspischm Meere, ist ein
schöner Turkesenbriich. Vov. äeLksräin. lom. >V.
// Herr Bertrand LtruLt. int. äelu tcrre S. Z7.
x) Scheuckzcr Vinä. pitc. I'sk,
/>) Lesser I.jtkotkeol. Herr Vvg^
hlinersl.
H Herr Vogel.
L) Herr Gesner.
/) Scheuchzer.