Von Versteinerungen. «49
in CakäManiett sind auch Versteinerungen von Schnecken einge-bettet r), und gleicherweise bey Tschudilwra und an andernStellen in Sibenen "),' ganz oben auf den chinesischen Ber-gen *) u. s. w.
In Aftica, zwischen Suez und Cairo, und in allen HZ-Heu Lyhiens, die nicht mit Sand überfüllt sind, erhalt manEchiniten, Schnecken und Muscheln, die ihres gleichen im ro-then Meer haben. In der Gegend von Ras Sem , im Rei-che Baren, hat der Flugsand viele Lasten Echiniten und andereMeersreste verdeckt. Um den ägyptischen Pyramiden trifftman Pfenningsteine, Seeygel und ihre Zacken, Schlangenzun.gen, Schnecken u. m. Die Klippen bey Oran beherbergeninsonderheit Corallen^). Bey Mastreicht, besonders gegenden Flecken Zichen , oder Tichen, und den kleinen'Berg Hunsfindet man eine Menge Meersbruk. Die Sandberge bey Ceral-do sind davon voll r), und in einem Berge bey Fez liegen so-wohl europäische als americauische Seegcwürme begraben -).In dem akimscheu Goldgruben, 200 Meilen von der KüsteGuinea, soll man versteinerte Eyer von verschiedener Grösse,Schnecken u. m. finden ^).
Die
bestanden aus Sand und zusammen-gewachsenen Museuliten. RampferZinsen exp. p. 4;o.
r) Der spanische Gesandte Ligue-roa bemerkte dies mit Verwunde-rung auf seiner Reise von OrinuS.Leibnin a. D. §. 2 z.r«) Gmelin Reise durch Siberien.
-k) les. ä'IncsrviUe. klril. tr.vol. 48. ^
L') Shaw a.B. Vorn. II. S. 84 .,27-i2<-. Was von Ras Sem, oderdem sogenannten versteinerten Dorfevorgegeben wird, daß man da alteund junge Leute, Vieh und Hausge-rathe, ii. m. in verschiedener Stel-lung versteinert finden soll, ist ein«»'.gegründetes Mährchen.
Bergm. phps. ^Veltbeschr-
r) Voy. äes Ickillionaires 1, IIIS. >oy. V. II. S. ; > r.
s) Lourguet a. B-
Rämex a. St. S. 20. Diealten Marmor, oder sogenannte ro-then Porphyre, (in würklichen Por-phyr hat man bisher keine Versteine-rungen gefunden) von welchen manvermeynte, daß sie von SalomonsTempel und cgypkischen Pallästen ge-nommen, und in Rom an verschie-denen Stellen angebracht sind, solleneine Menge Meersbrut enthalten.Die wei'ssen Flecken in diesen Por-phyr haben in der Mitte ein schwar-zes Punct, und sollen nichts andersseyn, als unzählbare geschmolzeneSceygelzacken. In Dourgogne, nichtIi weit