Band 
Erster Band.
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2Z8 Zwste AbLheil. Sechstes Capitel.

wo dieselbe Seite aufs neue abgedruckt worden/)? Die Abdrü-cke zeigen oft nicht nur Stiele und Blatter mit allen ihren Fiebern,sondern auch den Saamen auf den Farnkraut und zuweilen Blu-men mit Staubfaden und Staubwegen L).

Ganze Blumen sind zuweilen fo deutlich, daß man sie wiederzu kennen glaubt, als Aster alpinus bey dem Kloster Ihlefeld inder Grafschaft Hohenstein ^). Uebrigens kennet man auch Ga-lium album, Vaccinium, Arundo, Equisetum, Polypodium,Pteris, Afplenium, Polytrichum u. m. dgl.

Von Pappmheim hat man einen grauen Mergelschifer,welä)er in allen Lagern Moosse und solche Figuren, die überhauptDendriten heißen, sehr schön vorstellet. In Sinai, Horebund mehr Orten trifft man eine Art Marmor, der von derglei-chen Figuren Pietra embttscata genannt wird r ). Man findetzuweilen dergleichen Bilder in Agak, Chalcedonien, FlorentinerMarmor und andern Materien, welche, durch eine lebhafte Ein-bildungskraft unterstützt, allerhand Sachen vorstellen. DieseBilder sind nach aller Anleitung, so viel weniger von eingeschlos-senen Gewächsen herzuleiten, als die Kunst ihnen auf andererArt nachahmen kann. Dünste, oder sonst ein anderes stößigesWesen, scheinen sich in Spalten und Fugen gelegentlich einge-drungen und nach der ungleichen Beschaffenheit der Holen ausge-breitet zu haben. Ich habe dies aufs deutlichste an verschiedenenStücken pappenheimschen Schifer gesehen, wenn er quer über dieSchifering gebrochen gewesen. Denn dann war allezeit derStamm dieser eingebildeten Gewächse in dem Bruch, und dieZweige breiteten sich von da durch alle Lagen, deren zusammenlie-gende Oberflächen keinesweges dicht zusammen passeten, sondernsichtbarlich unzählige Gruben und Rauhigkeiten hatten.

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/) dlem. äe l'^csä. a ka- l.ekmsmi.

ris 1719-

L) dl. L. axp. vol. VI. ») Fecima»» lM. 0 . 1 '. S, »98.