Band 
Erster Band.
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Von Versteinerungen.

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den u. m. Desgleichen Pflanzen und Farrenkraut; Zuckerrohr,Kerbel, Fenchel, Fuchsschwanz und mehr ^)>

In Ansehung der Meeresfläche findet man diese Materien mansehnlichem Abstände über und unter derselben. Oben auf demAlpenberge Stelln soll ein Stamm liegen, ob der Ort, wo ergefunden worden seyn soll, gleich über 4000 Fuß höher ist, alsder höchste Ort, wo auf diesem Gebürge Bäume wachsen kän.nen c). Bey der Stadt MlMda wird eine Bergschicht mehrals Iioo Fuß, und bey Allendorf in Hessen 1500 Fuß hoch ge.funden ^). An vielen Stellen trifft man eine ansehnliche Men.ge unterirrdische Bäume, mehr oder weniger tief, die aber ge-meiniglich Kennzeichen eines geringern Alters an sich haben, alsder gröste Theil der Materien, deren vorher Erwähnung ge.schehen.

In Deutschland find Abdrücke von ostindischen Gewachsengefunden «), und bey ChaumvNt iu-Lionnois ein Hornartigerschifriger Stein, darin fast in allen Lagern Abdrücke von Blätternund Stengeln zu sehen sind, aber keine einzige französische Pflan-ze, sondern lauter ostindische oder amencamfche. Farrenkrautund Haargewachse siehet man hier am deutlichsten. Der Ab.druck ist nach ausgewickelten Blättern, so wie sie auf dem Wassergeflossen, gemacht. Das besonderste dabey ist, daß die Abdrü-cke, welche zusammen liegen, von einerley Seite sind; vereineist auSgegraben, der andre erhaben. Sollte sich unter der Zeit,da das Blakt geflossen, auf der obern Seite einiger Schlamm ge-sehet haben, welcher endlich verhärtet, und nachdem das Blakverweset und weggefallen, in ein weiches Bette niedergesunken,

wo

L) viÄion. OryÄ. II. . ger hat nur dies Wunder gesehen,

t>r,L ^ t^cm. ste t'^cast.

r) Scheuchet: hat viermal ver- u usris 1710.

sucht, ihn selbst betrachten zu könne», cs) Llo//ma»n kstil. trans. 1760.

ist aber allemal vom Schnee verhin- S. ;oS. u. f.

dert worden. Der verwegenste Jä- LttLnrr-: ?roto§aes.

Bergm. phys. Melrdeschr.

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