Band 
Erster Band.
Seite
265
JPEG-Download
 

Von unkerirrdischen Hölen, 26z

kann man gleichfalls die Sonne zu gewissen JahrSzeiten sehen,und das sogenannte St. Martinsloch ist nichts anders, als einesolche Oefnung auf dem Flimserberge, seiner von denen, diedas Graubündner Land von Glaris scheiden,) durch welche dieEinwohner des Dorfs Elm den zten März und um Michael dieSonne sehen können ">). Auf der Küste von Neuseeland ist einBerggewölbe 7; Fuß lang, 27 breit, und 4? hoch, und ein an«deres 60 Fuß unter dem obersten, durch welchen die See bey ho-hem Wasser fließt. Aber ausser diesen und andern dergleichendurchgebrochenen Stellen trifft man in den Erdschichten verschie-dene leere Gänge und Grotten, welche naher gekannt zu werdenverdienen.

§. 65.

An dem westlichen Silberberge sind in SchisseklackensKalkbetten drey Holen, welche wagrecht in den Berg hineinge-hen. Von zwoen derselben gehen die Oefnungen so nahe an dieWasserfläche des Sees Gattur, daß man durch selbige nicht 'kommen kann, aber der Eingang des dritten gleichet einem Ge»wölbe, 4 Ellen hoch über das Wasser, und z bis 4 Ellen breit.Die Wände hangen, als wenn sie baufällig geworden ").

Im Balsbcrge ist der sogenannte Speckgrabm, welchersich in vielen Gängen weiter ausbreitet, als man bisher hat un-tersuchen können. Zuoberst soll der Berg ansehnliche graue Fels-steine enthalten, die auf Feldsteine und Grussand liegen, worun-ter eine Schichte losen gelblichten und aus spühlichtem Grussandzusammengekütteten Kalkstein kommt. Der Eingang ist an derSüderseite des Bergfusses. Hier findet man eine unbeschreibli-che Menge Muscheln, (kaum eine Schnecke, wo nicht Nautiken,)Pectiniten, BrattenburgSpfennige, Judensteine, Seeygelza-cken, Seeohren, Schlangenzungen u. m. mit einander vermengt.

Verschie-

m) itln. slx. lad. I. «) wallerms viü'ert. aemonte

S- >4> arg. occ. S. -8-

Bergot. physt lVelrdestHr.