264 Zwoke Abtheil. Siebentes Capitel.
her ist es nicht zu verwundern, daß die Schuppen mehrenkheilsunmerklich geworden. Wenn man doch einen Schffersisch schleift,so zeiget sich lothrecht'auf seiner Lange rund umher ein weißerStreifen, und dies ist vermuthlich die einzige Spur von densel-ben. Der Kopf ist mehrenkheils unförmlich, aber es ist natür-lich, daß über 40 Knochen bey einer so gewaltigsamen Verdru-ekung in Unordnung gerathen. Nichtsdestoweniger können vielevon diesen Knochen zuweilen unterschieden und erkannt werden.Etwas sonderbar ist es, daß der obere Theil des Schwanzfittigslanger, dicker, und von andrer Figur ist als der untere, wel-chen Unterschied man nicht an den Lebenden bemerkt, welche denVersteinerungen am meisten gleichen ^). In dem pappenheimi-schen Mergelschifer findet man sehr oft Köpfe und Gerippe, wo-gegen man im schwarzen Schifer ganze Körper antrifft.
Siebentes Capitel.
Von unterirdischen Hdlen.
§. 64.
A^isher haben wir sowohl die lockerem als festerem Materiender Erdschichten betrachtet; es ist auch angeführet, daßdie Gange als zugeheilte Spalten angesehen werden. Aber ausserden Ritzen, welche noch gegenwärtig leer stehen, findet man anetlichen Orten harte Berge durchgebrochen, wodurch die Na-tur selbst gleichsam ein festes Gewölbe von einem einzigen Steinangeleget. In Helgolands Vogtey in Norwegen ist eine Klip-pe, die von ihrer Figur Markthut genannt wird, dieselbe hatquerdurch eine Oefnung, 50 Faden hoch und an 1002 Faden lang,durch welche man gehen, und zuweilen die Sonne durchfallen se-hen kann /). Durch den Berg Fischhorn in der Schweiz
kann
i) prok. Krüger Geschichte der /) pontoppidan a. V. I. S.Erbe. 7;- 7S-