268 Zwote Abtheil. Siebentes Capitel.
der ist eine Grotte in Südwester;, und eine andre bey Chedser istNorden, in welche man durch eine io Faden lange lochrechke ^)ef,nung hinab kommt. Die Hole ist groß, von Kalk gewölbet, undmit mannichfaltigen Tropfstein ausgezieret. Zwo andre Holen,die weiter hinein gehen, sind gleichsam Zweige von dieser.
In Glocestershire ist die Pen-Park-Hdle. Der Bodenderselben soll ein mit Bleyerz vermischter weißer Stein seyn.Man findet unten einen ansehntichen Sumpf, dessen Boden igoFuß unter der Erdfläche, und 6 o Fuß über den höchsten Ursprungdes Flusses Severn ist, welcher eine halbe Meile davon fließet.Die Klippe ist mit Salpeter überzogen.
S. Patricii Höle in Jrrland hat eine lothrechte Oefnung.Kilcorny Höle eben daselbst ist deswegen merkwürdig, daß, obsie gleich zur Winterszeit so trocken ist, als ein untcrirrdiicher Ortnur seyn kann, sie doch gemeiniglich z bis 4mal im Jahre durchihren Eingang mit solcher Geschwindigkeit eine so grißse MengeWasser von sich giebt, daß die daran liegenden Felder einen oderandern Tag auf 22 Fuß unter Wasser gesetzt sind, worauf dasWasser durch denselbigen Weg doch langsamer zurücklauft, undauf dem Felde einen düngenden Schlamm nachlasset. Die Zeitdieser Fluth ist veränderlich.
In Braunschweig findet man die berühmte Baumanns-höle ^). Die Oefnung gehet durch ein natürliches Gewölbe ineinen Berg hinein. Die Höle bestehet aus sechs Räumen mitengen Gangen zwischen denselben; sie ist allenthalben mit Tropf-und Rindensteinen gezieret, an welchen der Aberglaube oder eineausschweifende Einbildungskraft sich Mosen mit zwey Hörnern,Christi Auferstehung, Mönche, ein betendes Weib, Orgelwerku. m. hat vorstellen können. Man soll hier klingende Pfeiler fin-den, und eine grosse Menge Knochen, Zähne, Kinnbacken und
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-) Ein gewisser Baumann soll losch, so ging er einige Tage in derdiese Höle zuerst untersucht haben. Irre herum, und kam endlich wiederNach genauern Berichten suchte er heraus, starb aber nach einigen Ta»Eisenerz, aber da ihm die Lampe ver< gen.