Von Lmterirrdifchen Hölen. 269
allerhand Versteinerungen '). Ueberbleibfel von Menschen sindhier sehr selten. Die. Scherzfeldische Hölehat gleichfalls einenweiten Eingang, der sich hernach auf verschiedene Art erweitertund zusammen ziehet»- Das Gewölbe ist mit Rinde überzogenund mit Tropfsteinen überseht. Auf dem Boden unter der schwar-zen Erde liegt harter Mergel, worauf eine schivarzeErde mitZäh-nen, Kinnladen, Knochen u. m. folgt, einige von solcher Grösse,daß man die Thiere nicht errathen kann, denen sie zugehört ha-ben. Alsdann kommt eine gelbe Erde ohne Zähne und Knochen,mit etwas, welches dem alumen plumosum gleicht, daraufbekommtman harten Stein ^).
Man findet noch eine Menge anderer Hölen in Deutsch-land, als Hohleloch, Witzeloch u. m. In den Schweizer-bergen findet man verschiedene. In Pilatiberg kommt mandurch eine Oefnung, die 16 Fuß hoch und 9 Fuß breit ist, undman kann wohl zoo Stuffen hinein gehen. In dem Regibergeschlupfet man über 170 Faden. Bey Reßis Tafel ist gegen We-sten Reßisbodenloch, welches weiter unken einen Auögang zuhaben scheinet; denn ein hinabfallender Stein kommt wieder zuTage. In den hohen GaMMvr bringt man sich mit Mühe hin-ein, aber nachher ist der Gang weit und bequem, ganzer izoFuß. Hier sollen Gelernten in Ueberstuß gesunden werden. InToggenburg ist eine Hdle, die beständig raucht, und etwa 2Qan verschiedenen Orten gelegene sollen Wind geben ").
In dem ungewöhnlich warmen Sommer 1719 war so vielSchnee und Eis geschmolzen, daß man auf dem Gipfel des Zm-gm, einen von den Bergen um den Eiösee im Canton Bern,kommen konnte. Man fand daselbst eine Grotte, die mit Cry-stallpfeilern gezieret war, wovon eine 8 Quintalen wog. DerBoden war auch mit Crystallen gedeckt, die auf gelber thonarti-ger Erde fassen, wovon sie auch gefärbt waren ?).
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t) protoZsea §. z/.l.!. x's Zct-eucLre»- tritt. nst. irelvet.
eruä. 1701. ^9 8truÄ, äs Is kerre.
^.erbni'tz a. St. S. i6.