Don unkevirrdischen Holen. -7z
dem Schall zu urtheilen, den ein abgeschossenes Gewehr giebt-Muß sie ansehnlich seyn. Ueberall hängen grosse Eiszapfen, undes ist merkwürdig, daß, sobald die äussere Luft warm wird, esdarin frieret, und aufthauet, wenn es aussen kalt ist; daher siein den heißesten Tagen fast voll Eis ist; aber in den kälteren sogelinde, daß Jnsecten und andere Thiere daselbst Schuß gegendie Kälte suchen. Die carpatlschen Berge haben überall einegrosse Menge allerhand Salze, welche insonderheit die angeführteWürkung befördern.
Die andere ist bey Ribar in der Grafschaft Zol. Ihre Fi-gur ist trichterförmig, oder nach unten zu schmäler. Man höretein Geräusch vom Wasser, welches auch zuweilen aufwallet. Esist klar, säuerlich und etwas scharf, und obgleich seine Dünste sotödtlich sind, daß Vögel und Thiere sogleich davon sterben, wennsie der Höle nahe kommen, so bekömmt es doch nicht übel, wennman es trinkt ').
Der bekannte JrrgäNg auf Caiidia hat seinen Eingang ander Süderseite des Berges Ida. Die Oefnung ist weit, aberkaum so hoch, daß man aufrecht hinein kommen kann. Er füh-rek erst zu einem Raum, der einen Keller gleichet, wovyn einGang in vielen Beugungen und mit vielen Seitensteigen abgehet,wovon der gröste 12-00 Schritt lang ist, und zu zween grossen Sä-len führet. Der Weg ist zuweilen so niedrig, daß man kriechenMuß, und doch so breit, daß zwo bis drey Personen »eben einan-der gehen können. Die Wände sind lothrecht und von grossenSteinen, die ordentlich über einander liegen, aufgeführet. DerBerg selbst ist von einer grauen Felssteinart zusammengesetzt, diein Lagen liegt. Die Nahmen, welche auf den Wanden einge-
schuit-
-) Müttl-. Bei hat von diesen bey- chen Schwefelgeruch. Die Thiere,den Holen Nachricht hinterlassen. Sl, welche von den Dünsten der Höle ge-ktül. ci-sns. n. 4?2. Ein Dabin der tobtet werde», isset man ohne Ungele-Gegend giebt besonders b-»m Donner- genheit.rverrer auch einen starken und schaüii-
Bergm. phys. welcdeschr. Mm