Von uiiterirrdifchen HMn? 275
1. baß sie mehrentheils in kalkartigen Bergen sind,
2. daß sie einander an Grösse und Gangen auf mancherley Artungleich sind,
z. daß viele mic Pfeiler, Tropfstein und allerhand Steinspielpausgezieret sind,
4. daß in deg meisten mehr oder weniger Wasser angetroffen
wird, zuweilen stillstehend, zuweilen fließend, zuweilen ge-
froren,
5. daß sie einige Knochen, Zähne und Gerippe beherbergen,
6. daß aus einigen Winde herausfahren.
§. 67.
So ist das trockene überhaupt beschaffen. Daß die Erdober«flache in diesem Geschick aus des Schöpfers Hand gekommen sey,behauptet jetzt kein aufmerksamer Beobachter mehr, und kannauch mit keinem Schein von Gründen angenommen werden.Aber auf welche Art die Erdkugel ihre jetzige Gestalt erhalten habe,darüber sind die Meynungen sehr getheilt. Im letzten Capitelder fünften Abtheilung werde ich meine eigene und anderer Ge-danken über diese Materie anführen, und darnach mag der Leserurtheilen, wie weit man in dieser Sache zur znverläßigen Gewiß«heit gekommen ist, oder etwa zu kommen Hofnung hak.
Mm -
Dritte