Z28 Dritte Abtheil. Zweites Capitel-
drey ersten Monathen des Jahrs sind die Tage in Aethl'spiettund Mystmien klar; aber sobald die Sonne untergehet, kom-men Regen und Gewitter. Nachher regnet es in einem fort.Der Nordwind treibt dann die Wolken gegen die Berge, undverhindert zugleich den Abfluß des Nils, welches man augen-scheinlich siehet, wenn einmahl ein Südwind einfällt, denn als-dann vermehret er in einem Tage so viel Wasser, als er in vierengewonnen hat Eine Ursache, warum der Nil nun eine
größere
te, wenn der Fluß nur auf r r stie-ge; >?, theure Zeit; 14, schlicheEinwohner; wache vergnügt,und iü verkündige eine reiche Ernd.te. Die 16 Kiüder auf der Niis-sänle, welche noch in Rom gesehenwerden kann. und ein Schaupfen-ning vom Trojan, worauf dieselbevorgestellet wird; iinglenhen ein Kind,das auf >ü zeiget, gebe» eben dassel-be zu erkennen. Plinins XXXVl. 7.Die gröste Höhe, nämlich -8, soll erunter dem Kayser Claudius erhal-ten haben, und die kleinste wahrenddes pharsalischen Krieges.' Im vier-ten Jahrhunderte spricht Kaiser Ju-lian nur von 15, welche nöthig wä-rcn, das Land unter Wasser zu se-tzen. Dreyhnndert Jahre nachher,als die Saracenen Egypten unterüJoch brachten, sollen dazu nicht über,6 bis 17 gehöret haben. S. OoLk.Lch-rrv Vox.'Hw.ll. Als Mailletda war, waren nicht weniger als 24Drag zureichend, welche 48 französi-sche Fuss ausmachen sollen. Um dasSteigen des Flusses zu messen, sol-le», nach dem Diodor, die Königein Memphis ein ldlksXoL'KSTrsiLVhaben baue» lassen, dessen Einrich-tung man jetzt nicht mehr kennet.Der Nilmesser soll nachher verschie-dene mal geändert oder neu gebanetworden seyn, wodurch in dem Maas-se viele Unsicherheit entstanden. Dr.Shaw berichtet,daß die Egyplier dem
Türken nach den Verhältniß, als derNil steiget, die Schätzung bezahle»müssen, und das ,S noch ein Zeiche»einer reichen Erndte ist. Ohne Zwei-fel verstehen diese Oberherrn dieKunst, sich nicht zum Nachtheil zumessen. Der gegenwärtige Nilmes-ser, oder sogenannte Mikeas, stehetan dem südlichen Ende der JnsulRodda, grade gegen Alt - Casio. ESist eine Säule, mehr als ;o Fußhoch, welche in ; Haupttheile abge-theilet ist, deren jeder 8 grosse kon-stankinopvlitanische Ellen halt. Sieist in einem Vierecke eingeschlossen,welches auf einem Gewölbe ruhet,unter weichem der Fluß wegläuft.Cap. Norvon hat sie auf seiner Rei-se abgezeichnet.
»-) Die Fluch fängt zu ungleichenZeiten an, nachdem der Nordwindsich früher oder später einstellt. Mitdem Junius nähert sie sich gemeinig-lich, aber 17;- kam sie nicht ehe, alsim Julius. Nach Gabriels zojäh-rigen Beobachtungen, von ,692 bis,721, ist die Höhe zweymahl imSeptember, chmahl im August undamahl im Julius am größten gewe-sen. Zu HeroSots Zeit wuchs dasWasser in 100. Tagen, und nahmeben so lange wieder ab; aber jetztsoll es nicht so lange Zeit gebrauchen.Hr. Grangers Reisen 17 ;o,. in derSamml. neuer Reisen, Theil z.