Band 
Erster Band.
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329
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Von Flüssen.

grössere Höhe, als vor diesem, gebraucht, ehe das Land über,schwemmet >v.erden kann, bestehet ohne Zweifel darin, weil dasFeld von dem nachgelassenen Schlamm erhöhet worden. Obaber nicht mehrere dazu etwas beytragen, soll an einer ander«Stelle untersucht werden.

Ausserdem giebt man vor- daß der Niger undZalk in Cstl-go ihre Flukhen mit dem Nil zu gleicher Zeit haben.

In Asien soll der Pegu mit seiner Fluch das Land jährlichi; Meilen zu beiden Seiten düngen ^). Gleicherweise nach denRegenzeiten der Ganges, Indus, Euphrat, Menam, Je-nisey, u. m. 0 - Man versichert, daß Plata, oder der Sil-berflnß in Amerika, zu eben der Zeit, als der Nil, Ueber-schwenrmungen verursache ").

§. 82.

Der Boden eines Flusses neiget sich gewöhnlich desto weni-ger, je weiter er von seinem Ursprung ist, doch pflegen die Abände-rungen »»merklich geschehen, aber zuweilen wird er durch O.uer-senkungen abgebrochen, daher die vielen grösseren und kleinerenWasserfalle entstehen. In dem Gdthastrome machen dieWasserfalle der Trollhätta zusammen no Fuß aus, und derDieböfall allein ist über ZQ Fuß.

Sarps Wasserfall in Norwegen wird weit gehöret, undzeiget einen Regenbogen, wenn die Sonne scheinet * ). DerRhein hat bey Schafhausen einen Fall von etwa 80 Fuß, undeinen andern bey Laufcnburg in der Schweiz ^ ). Velins inItalien fällt vom Berge del Marmore über 2O0 Fuß im Nerä-siuß 2); Tiverone bey Tivoli über zo <r), und zur linken ma-

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r) 6eoZr, Zen. l.. I. r) 8; Jahr vor C. G> ließ <7n-

L. l6. Lecma» u. m. rius äcnllattis das Wasser im Ria-

«) tischen Distrikt in den Velins leiten.

I Poncoppivan a. St. k. S. la) Ocuvr. säopt. t. VI.

Bergm. physt welcdeschr. Tt