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Das orientalische Pferd und das Privat-Gestüte ... des Königs von Württemberg : eine hippologische Monographie für Züchter, Freunde und Kenner von edlen Pferden / von ... A. Jäger
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Araber herschreibt, welche die Bucharei im Jahre 663 erobertenund mehrere Jahrhunderte lang' im Besitz hatten.

Es bliebe uns von den besseren oder merkwürdigerenPferderacen Asiens , wenn wir die arabische ausnehmen, welcherwir einen besondern Abschnitt aufsparen, die kalmückischenoch übrig, obwohl cs in den vielen Ländern, Ebenen und Gebir-gen dieses grossen Erdtheils noch manche Racen gibt, die jedochvon geringer Bedeutung, oder uns wenig oder gar nicht bekanntsind. Die Pferde in Indien, in China, in Japan und andern Län-dern inr östlichen und südlichen Asien sind erbärmlich und derErwähnung kaum werth; in Indien geschieht jedoch von Seitender Engländer sehr viel zur Verbesserung der dortigen Pferdedurch’Anlegung von Gestüten, durch Einführung der Wettrennenund durch Begünstigungen mannigfacher Art. Man wählt zurVeredlung der inländischen Race theils englische, theils arabischeBeschäler, letztere in bei weitem grösserer Anzahl, wie man auchGestüte von rein orientalischem und vorzugsweise arabischemSchlage angelegt hat. Gwatkin, der Vorsteher des Gestütswesensin Indien , sagt hierüber: „Die Abkömmlinge der arabischen Heng-ste sind stark und wohlgebaut und ich muss gestehen, dass dieseHengste einen bedeutenden Einfluss auf die Verbesserung der Lan-desrace in Ostindien haben.“

Das kalmückische Pferd anlangend, so wird dieses gleich demtartarischen in grossen Heerdcn auf den unermesslichen Ebenen, diesicli durch ganz Mittelasien bis in das europäische Russland erstrecken,gefunden, und kommt theils völlig wild, theils in zahmen Ileerdenvor. Die Kalmücken essen gleichwie die Torturen Pferdefleischund schlachten viele Pferde, an denen sie den grössten Ucbcrflusshaben und sich überdem nach Belieben wilde einfangen können.Das kalmückische Pferd ist klein, unansehnlich, nichts weniger als