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bei der zu jener Zeit schweren Rüstung und Bewaffnung auchals Kriegspferd benutzt werden konnte. Desshalb versah mansich mit schweren niederländischen und normannischen Hengsten,und sah mehr als auf alles Andere, auf Grösse und Knochenslärke.Erst unter Jacob /., und nachmals unter CromwelVs Protectorale,dachte man in England an Verbesserung und Veredlung derLandeszucht, die ersten Versuche waren jedoch gering, und innereUnruhen verhinderten ernstliche und durchgreifende Maasregelnin dieser Hinsicht. Es steht jedoch fest, dass unter Jacob J. wieunter Cromwell orientalische Pferde nach England gebracht, zurZucht aber nur in geringem Grade verwendet wurden. Manfühlte indessen mehr und mehr das Bedürfniss, einen leichteren,gewandteren und edleren Pferdeschlag zu züchten, die Bewaff-nung und Rüstung wurde in diesen Zeiten leichter, man wollteferner nicht blos plumpe, unbehülfb'che Gäule züchten und sichderselben bedienen, sondern trug nach einem leichteren, beque-meren, schnelleren und dauerhaften Stamm Verlangen, derThiercliefern sollte, welche eben so gut zum Luxus und Vergnügen,als zum strengeren Dienste brauchbar wären. Ueberdiess kamenzu jener Zeit die Wettrennen allmählig in Aufnahme; dieLandespferde eigneten sich wenig zu diesem Nationalvergnügen, undfremde Pferde aus Spanien, Italien und dem Oriente einzuführen,w r ar mit vielen Mühseligkeiten und grossen Opfern verknüpft.Aus diesen Gründen beschloss ein englischer Monarch sich indieser Hinsicht vom Auslande zu emancipiren und das eben sokühn als beharrlich ausgeführte Unternehmen krönte das Glückmit einem überraschenden Erfolge.
Die früheren Versuche, die englische Landesrace mit orien-talischem Blut zu kreuzen, welche nach nicht ganz sicheren An-gaben unter Jacob I. und Cromwell mit einigen orientalischen