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Das orientalische Pferd und das Privat-Gestüte ... des Königs von Württemberg : eine hippologische Monographie für Züchter, Freunde und Kenner von edlen Pferden / von ... A. Jäger
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In Scharnhausen befand sich schon damals, und noch jetzt,der Stamm der arabischen Stuten, etwa zwanzig an der Zahl,darunter vier bis sechs selbstgezogene, der Rest Nationalaraber.Unter diesen zeichneten sich vortheilhaft aus: Kaaba , von an-sehnlicher Grösse, Machbuba , einer englischen Vollblutstute sehrähnlich, Hasfora, die schönste, edelste Stute, die aber damalsleider keine Fohlen mehr brachte, Elcanda, die Tochter derHasfora, mit der sie trächtig ankam, u. a. m. Ueberdem standenin Scharnhausen gegen 80 Stutenfohlen, orientalische und vomWagenschlage. Die Zusammenstellung der verschiedenen Gene-rationen lieferte bereits das günstigste Resultat; jede späterezeichnete sich vor der früheren durch Grösse, Stärke und Schönheitaus. — In Kleinhohenheim befanden sich gegen 50 Hengstfohlen,unter denen viele ganz ausgezeichnete, die nachmals als Bcschä-ler benutzt wurden, insbesondere die Söhne von Bairakiar. „AllePferde,“ bemerkt der Baron v. Biel , „zeichneten sich durch gutenGang, reine Sehnen und Knochen vortheilhaft aus. Die vortreff-liche Haltung, die unendliche Aufmerksamkeit und die grossenMittel, welche dem Gestüte zu Gebote stehen, lassen hoffen, dassdie nothwendige Grösse und Stärke bald erlangt sein wird. Derimmer grösser und stärker werdende Nachwuchs berechtigt zudieser Hoffnung.“ So äussert sich der Antarab Baron v. Biel ,der, seinen Widerwillen gegen orientalische Pferde abgerechnet,ein tüchtiger Pferdekenner und praclischer Pferdezüchter war.Zu gleicher Zeit (1828) besuchte der berühmte Hippologe Grafvon Veilheim, ebenfalls Selbstzüchter, die wiirttembergischenGestüte, die er acht Jahre vorher schon besichtigt hatte. Erspricht sich über seinen zweiten Besuch folgcndermassen aus:„Da die richtigen Grundsätze und die grosse Sorgfalt, womit diedortigen (die wiirttembergischen) Gestüte behandelt werden,