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Das orientalische Pferd und das Privat-Gestüte ... des Königs von Württemberg : eine hippologische Monographie für Züchter, Freunde und Kenner von edlen Pferden / von ... A. Jäger
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arabische, welche als die beste, edelste, und für das Clima , fürden Gebrauch und für eine allgemeine Veredlung anderer Racengeeignetste erkannt ist. Dieser Massnahme müssen wir, da sieauf so vieljährige Erfahrung gebauet, auf so viele Versuche undVergleichungen, auf Opfer in weitester Ausdehnung und uner-müdliche Anstrengungen gestützt ist, unsere Zustimmung schenkenund Niemand, der die Gestüte selbst gesehen hat, wird triftigeEinwendungen dagegen erheben können. Die Nachkommen vonder persischen Race, von der turkomannischen, von der aus derProvinz Karabach (die übrigens sich vorlheilhaft auszeichnelenj)und von mehreren andern ähnlichen, wie diejenigen von dernubischen (dongolesischen), ägyptischen u. a. m. aus Afrika ,hielten zumal keine Vergleichung mit denen von rein arabischemBlute aus, und desshalb kam nach langen Versuchen und nachvielfachen Kreuzungen der König von Württemberg zu dem Ent-schluss, fortan nur die arabische Reinzucht fortzuführen. Unterallen orientalischen Zuchtsluten befindet sich gegenwärtig nurnoch eine auf dem Gestüt, die persisches Blut besitzt, eine grosse,edle Goldfuchsstute, die übrigen sind durchaus von rein arabi-scher Race. Ebenso die Beschäler, die nach vorhergegangenerPrüfung aus den edelsten Hengsten der Nachzucht ausgewählt,oder durch neu angekaufte edle Thiere ersetzt werden. Nur dasVorzüglichste wird zur Zucht verwendet und desshalb dasselbeso lange als möglich beibehalten. Unter vielen anderen Beispielenführe ich in dieser Hinsicht die Nationalaraberslute Saadi an, dieauf dem Transporte in Ulm zur Welt kam, und von der bis jetztsiebenzehn ausgezeichnete Fohlen gezogen sind. Sie ist dieMutter des herrlichen Amurath, eines der besten, auf demGestüte befindlichen Beschäler.

In letzteren Zeiten scheint man, in Beziehung auf das bis