260 D. Erich Pontoppidans Verſuch
in Norwegen„ das woͤllene Garn damitgruͤn zu faͤrben.
Weir erinnern uns hiebei des Wun-
ſches eines werten Freundes, das man doch, a
der Haushaltungskunſt zum Beſten, eine
genaue Samlung von der einheimiſchen,und ſo zu ſprechen, Baurenfaͤrberei, anſtel-
len solte. Viele koſtbare Färbereien wüͤr-Den auf dieſe Art erſparet, und viele Lan-desproducte, nach einiger Verbeſſerung, vor-
theilhaft genuzt werden koͤnnen.„Vielleichtfaͤnde man in den nordiſchen Landern denreicheſten Stof zu dieſer Samlung. Viel-
leicht brächte man die ſtarke Farben unſerVorfaren wieder in den Gang, welche wir
noch in ihrem eingebranten Glaſe 1(vitrum
ben der alten Handſchriften,(Miniaturis)mit Vergnuͤgen bewundern.
3 Brandlattich(tuflilago) ſoll die Stelledes Tabaks erſezen. Wenigſtens iſt es einſehr trefliches Heilkraut, wie denn die Bau-
ren, bei Verwundung, ſich dieſes Mittels
allein ganz gluͤklich bedienen.
Eine ei ne Abſonderung iſt(S. 224%
u. f.) von ſchaͤdlichen Kraͤutern gemacht:deren wir, umverhüten, gedenken müßen. ö
beſorglchen Schaden zu
encauſtum) desgleichen in den Zierbuchſta-
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