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374 Von Meklenburgiſchen 5
wir ſie Seeaͤpfelſteine„und verſteinerte
Seeigelkerne nennen. Denn lezt wollen
5 a wir
2 ihren wahren Urſprung
darthun. Unter den müͤrbeſchalichten Thie⸗ 85
ren des Meeres(eruſtacea) findet ſich eines,
welches Apfelrund, und wenig von dieſer
Apfelrunden Geſtalt abweichend iſt. Solange es lebet, iſt dieſes Thier mit einer
Menge zwei bis drittehalb Zolle langen Sta-
cheln beſezet, welche aber nach dem Todedes Thieres, und wenn man die Schalelange trokken bewaret, ſchwer zu erhaltenſind. Es ſtehen dieſe Stacheln, mit einererhaben runden Gelenkfuge auf einer runden
vertieften am Rande wulſtfoͤrmig erhoͤheten
Schuͤſſel,(acetabulum) dergeſtalt beweg-lich, das es warſcheinlich iſt, das Thier
ſchiebe ſich mit dieſen Stacheln fort. Nachdem Tode ſind dieſe Stacheln quer durch-einander, und dichter an den balfoͤrmigenSchalenbau des Thieres gedrukt. Vielleichtſind dieſe Stacheln auch eine Verſicherung
des Thieres wieder dieienigen andre, wel-che ſolches zu ihrer Speiſe jagen. Wenn
das Thier dieſe Stacheln nicht mer hat, ſo
entdekken ſich in der Schale fuͤnfe der Laͤn-ge nach hinabgehende Schalenblaͤtter, diegezaͤnelt an einander ſchlieſſen„ und deren
Naht