318 Von Meklenburgiſchen 8ſelben ſchon bald mer bald weniger verze⸗ lichret„oder gar, wie in Engelland, in lau- ſezetere Kreide verwandelt ſind. Es zeiget die⸗ Bſes an, das der zuerſt erhaͤrtete Saft, bei anſeinem Schwefel eine Menge Salzes in ſich derenthalten, welches durch ſeine Gaͤrung den gelStein angegriffen und zulezt zu Kreide zer⸗ fenmuͤrſet habe. Ich finde hier zugleich die be⸗ Ur.quemſte Stelle anzumerken, das einige die-ſer Echiniten, welche halbdurchſichtig undalſo von klaͤrerem Safte erhaͤrtet ſind, ſichartig ſchleifen laſſen, und Achatartig undKarneolen gleich, und daher ſer oͤfters zu derPitſchierſteinen zu rechte geſchnitten werden. 95Nicht weniger findet man oftmals Sand⸗ 5koͤrner in dieſelbe eingeſenkt, welche oft ſicht⸗ mbar genug ſind, und oft verurſachen dasdieſer Stein, wenn man ihn ausſchlaͤget,wieder die Abſicht zerſpringet, oder, wenn Nman ihn ſchleifet, Schrekke kriegt.
Es moͤchte dieſer Meinung wiederſtrei⸗ unten, das man dieſe Knopfſteine faſt eben dieſo oft in den ſo genanten Feuerſtein einge- Nſenkt, als einzeln finde. Aber mich daͤucht/ 1das mich dieſer Zweifel nicht ſonderlich tref⸗ 5fe. Denn dieſer Saft in dem Seeigel iſtnichts anders als der Schlam det Meergrun⸗ andes, welcher von vermoderten Seegewaͤch⸗ beben und verfaulten Fischen und Ungezieferentſtanden iſt: ſo, wie nun dieſer Saft im