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iaͤr-
die
da-
ng/ben-nem
ungAr-erſe-
chtiſche
zor-
derbe,
iaͤr-
liche
Verflucht ſei der Akkerꝛc. 353me nicht ohne Schwels, Muͤhe und Sorgeangedeſhen, damit er ein Andenken an feine ö
Uouebertretungen haͤtte.
Gott aber, welcher nach täglicherErfarung, die natürliche Urſachen der Din-
ge zum Beſten und zur Züchtigung oder
Strafe anzuwenden pflegek, hatte Mittelgenug, die iaͤrliche Einkuͤnfte der Fruͤchte,zur Zuͤchtigung des fündigen Geſchlechtes,
Leinzuſchränken, ohne das ſeine fortdauren-
de Schoͤpfungskraft ſich aus unſerm Erd-balle verloͤre. Das erſte Mittel war dieWitterung, welche der gerechteſte Weltre-gierer dergeſtalt erfolgen lies, das die Spei-ſe der Menſchen nicht ſo reichlich, als das
Futter andrer Thiere, wuchs. Das zwei-be Mittel zeigete Gott in iener unleugbaren
Jornflut, da der Erdboden ſo verwuͤſtetward, das nicht allein uns dienſame Ge-wachſe mehrere Mühe und Wartung er-fordern, ſondern vielleicht auch die Saͤfteunmilder und die Luft ſelbſt ſtrenger, alsehedem, geworden iſ t.
Koͤnte man aber nun destvegen imſtrengeſten Verſtande die Erde verflucht nen-nen? ſolten wir die Krafte unſers Erdbal-les bis ins unendlich tiefe vermindert ach-ten? Vernunft und Erfarung verbeut uns
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