eſſeelle
an-er-harwie18.
te,lle.
2. 1
Verflucht ſei der Aker e. 355
Indeſſen handelte man gar ungültig
an mit, wenn man glaubte, ich haͤtte dies
aus Luſt zur Neuerung, und ohne das eseinigen Nuzen haben koͤnte, aufgeſezet. Ichwerde einige, wie ich erachte/ hoͤchſtbrauch-bare Anwendungen meiner Gedanken machen
koͤnnen. 0
Erſtlich, gedenke man ſich keine uner-bittliche Strenge des Schikſals„vermoͤgedeſſen man Miswachs und Ungemaͤchlichkeitder Witterung, als etwas von Jartauſen-den her über uns verhaͤnktes anſehe, dabeiunſer Betragen entweder vorgaͤngig nichtswürke, oder in der Folge nichts aͤndern koͤn-nei Wie harte waͤre dies von demienigen
gedacht, welchem ſein heiligſter Glaube, ei-
nen wachſamen Regierer der Welt zu ver-eren anbeſielet: ia noch mer, welcher einenleicht erbittlichen, einen huldreichen Vateranrufen ſol. Hat dieſer in der Perſon einesſtrengeſten Richters die Erde dergeſtalt ver-flucht, das ſie auf einmal, auf eine er-ſtaunliche Tiefe, entkraͤftet iſt, und in die-
ſer Entkraͤftung von Zeit zu Zeit mer ver-fallen muß ſo werden iene ſanfte Vorſtel-lungen, iene liebliche Tröſtung unſer der
8 Gottheit alleranſtaͤndigſten Religion in fin-„ ſtere Schrekbilder verkeret werden.
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