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Verſlͤcht ei der Akker. 357 a
den koͤnnen, um gnaͤdige Aenderung flehen
und weil wir dieſelbe hoffen duͤrfen, in ge-
nugſamer Gedult derſelben erwarten.
Ja, wirft man ein, eben dieſe Aen⸗ 5derung gehet immer ins ſchlechtere. Wiewolfeil iſt zu unſer Voraͤltern Zeiten ein ie-
des Narungsmittel geweſen, wie theuer iſt
iezo alles! gewis iſt die Erde hieran im ge-
ringſten nicht ſchuld: die vermerte Anzal
der Menſchen, die gehaͤufte Menge des Gel-
des; und vielleicht auch deſſen innere ſchlech-te Guͤte; verurſachet ſolches alleine.
Doch ich kan auch, drittens, dieſe
Folge hieraus ziehen: die Erde iſt ſo dervon Gotte eingedrukten Kraft vol, daskeine Stelle derſelben leichtlich ohne Nuzengedacht werden kan. Wir wollen uber ieneSandmere in Afrika nicht ſtreiten ob die-
ſelbe iemals artig gemacht werden konten;
aber das iſt auſſer allem Zweifel bei mir,das in unſerm gemaͤßigten Vaterlande einieder Flek brauchbar werden koͤnne. Dieſe
Betrachtung wird erheblich, wenn wir/ bei
Vermerung unſers Geſchlechtes; auf den
notwendigen Unterhalt der Nachkommen ge-
denken: ſie wird aber warſcheinlich, wenn
wir uns unſer ehemaliges Deutſchland inGedanken vorſtellen. Wie viele und reiche
Steite ſtehen daſelbſt, wo ehedem die dik-9 ſeh 0 6.84 keeſte