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de ein Genuͤge thun. Aber eben weil die-ſes Seltenheiten ſind, kommen ſie nicht der-ſtalt zur algemeinen Erkaͤntnis, das man inallen Gartenbuͤchern davon hinreichendeNachricht finden koͤnte. Man ſolte geden-
ken, das kein Teil der Wiſſenſchaft der
ö. ſteißiger als dieſer ausgearbeitete
i/ und dennoch findet ſich vielleicht kei-
ner ungewiſſer als dieſer. Man wird dieMenge der Schriften mit Erſtaunung be-trachten„ wenn man ſiehet, wie viele in
entlegenen Laͤndern fremde Pflanzen aufge-
ſuchet und beſchrieben haben: nicht weni-
ger, wie viele in unſern Laͤndern dergleichenunter ihre Pflege bekommen, und davonNachricht erteilet haben. Aber es ſind au-genſcheinliche Urſachen der dieſes ohngeachtetgebliebenen Ungewisheit. Einmal trafen die
Meiſenden, an dem Orte den ſie betraten,
etwas gar ſelten, welches nach dieſem an
andern Oertern als das allergemeineſte an-getroffen iſt: naͤchſtdem iſt zu ihren Zeitenetwas ſelten geweſen, das jezt an keinemOrte ſo leichtlich fremde iſt.
Wie ſeltſam war vor einiger Zeit dieAloe? was vor Seltenheiten machte manaus einer bluͤhenden? ich glaube die Aloeiſt iezt beinahe ſo haͤufig in Deutſchland als
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das Hauslauch, welches deſſen kleinerewilde Art zu ſeien ſcheine!. Die 3