von Norwegen. 495Doch, das Polypen; aber wer weises, von welcher Art? entſezlich gros ſeienmuͤſſen, beweiſen die Verſteinerungen. Ichbeſize ſelbſt in meiner geringen Steinſam-lung, ſogenante Polythalamia, Orthoee-katiten und Belemniten von einer Dikke zudrei Jollen im Durchſchnitte. Sezet mannun feſte, wie es wol. nicht zu leugnenſtehet: erſtlich, das dieſes würkliche Ver-wandelungen von Polypen ſind; wie derdurchgehende Nervenſtrang, Spins dort 8ganz deutlich zeiget. Bemerket man zwei-dens: das dieſes nur Arme, oder Aeſte voneinem Polgpe der See geweſen ſind; ſokan ich ſelbſt durch den Augenſchein bewei-ſen; das ein ſolcher Polhpe 800 mal gröͤſ-ſer geweſen ſeien müſſe, als ein Meduſen-baupt, das in dem Sterne ſelbſt, oderdem Körper, den mittlern Durchſchnitt von2 Zollen hat, wie ich iezt dergleichen vormir ſehe. Naͤme man die Groͤſſe noch tau-ſend mal, was iſt das gegen den viertenTeil einer nordiſchen Meile?
g Es hat unſer hochwurdige Herr Ver-faſſer das neunte und zehnte Hauptſtuͤk derBeſchaffenheit der nordiſchen Einwoner ge-widmet, und damit ſein Werk beſchloſſen.Es ſind gar viele Urſachen, die mich bewe-gen, hievon nichts anzufuͤren: einmal,weil es uns zu weitläͤuftig ſeien moͤgte: undPhyſ. Bibl. VI. St. Ji zwei-