Tractatus de Turffis. 225
N üchen ſeiner ſchwamſnigten Art nachgiebt. AnIdaisen Orten Pommerlandes dekt man Staͤlleb aamit. Nöͤzliche Erfindung für das Va erland!„ſder Terf haͤlt den Regen ftark ab, oder fäugt1 5 in ſich: er waͤrmet die Gebaͤude genugſam:fabwert nicht uͤbermaͤßig und erſparet eine er-9 Jilche Menge Strohes, welches man zum
ſlehfutter oder zum Miſtmachen viel nuz-
185 anwenden konte, wen die Raſendaͤcherug er eingefüͤret wuͤrden: welches ohnedem9 der durchgaͤngige Gebrauch der leferenbördlaͤnder iſt. Ehe ich dieſe Art des Torfesö 8 laſſe, kan ich, mit des geerten Leſers gütigen
( Kubnis, dieſen Saz machen: Die gedoͤrre-
5 Teile der zaͤrteren Pflanzen dienen eben
%, dare zur Feurung, in ihrem Maſſe,, als
„„Is harte Holz. II. Die zweite Art desb ois nennen wir Pommern Kultorf odere bentorf. Er wird ſechs und mehr Schu-Wu gegraben, nachdem das eindringende00 aſſer ſolches erlaubet. Auch dieſer iſt nicht
wir bon einerlei Güte, der lichtbraune iſtebe, hat viele irdiſche Teile untermengt/bee eiſenartiges und ſchwefelichtes; davon
u ic ſeinkende Rauch deutlich zeuget. Dürfte1 kl wumaſſen, ſo moͤgte dieſe Art wol durchAaltunterirdiſche Wärme der gaͤrenden Mine-
4 male ihre Feſtigkeit verloren haben, und?in Anzeige der Farbe, etwas ausgezeretbir Indeſſen lieſſe ſich hier der Saz an-ngen: Je mehr Erde und ſonderlich ſan-4 Phyf Bibl. ll. 25. ll. St. 2 dich-