Band 
I.ter Theil.
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Vorrede des Ueberſetzers.

Menſch ſo undankbar ſeyn, dieſe Schaͤtze der unermeßlichenGuͤte nicht der Betrachtung oder des Anſehens zu wuͤrdi-gen? Sollte er fuͤr ſein eigenes Gluͤck ſo unempfindlichſeyn, ſie nicht genieſſen zu wollen? Und wie kan er ſie ge-nieſſen, wenn er ſie nicht kennet? Es ſcheinet uͤberdemvon der Natur ſelbſt dafuͤr geſorget zu ſeyn, daß ein ver-ſtaͤndiges Weſen, deſſen Beduͤrfniſſen ſie abhilft, zu ihrergenauern Betrachtung angelocket werde. Sie beſitzetSchaͤtze, die ſie nur einem vernuͤnftigen Nachforſcher df-net, und die nur ein verſtaͤndiges und von der Natur ſelbſtunterrichtetes Weſen anzuwenden vermag. Auch dieſementdecket ſie ſich nur nach und nach, und nie ganz. Da-durch hat ſie dafuͤr geſorget, daß der Naturforſcher nichtauf ſeinem Wege ermuͤdet. Er findet allemahl etwas,wenigſtens angenehme Ausſichten zu wichtigen Entdeckun-gen. Dieſe Wohlthaten, welche der Menſch ſich durchVerſtand und Nachdenken gleichſam aufs neue erſchaffenmuß, uͤberzeugen uns, daß eben dieſe allein um des Men-ſchen willen da ſind, und da ſie nur durch vorhergegange-ner Betrachtung und Nachforſchung zur Reife gebrachtwerden, ſo kann man wohl nicht weiter zweifeln, daß esdie Abſicht des Urhebers der Natur geweſen, den Men-ſchen durch Beduͤrfniß, gegenwaͤrtigen Gewinn und Hof-nung des Zukuͤnftigen, zur Naturforſchung zu reitzen. Se-hen wir uͤberdem auf den gegenwaͤrtigen Zuſtand des Men-

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