114 Zwote Abtheil. Fuͤnftes Cap.
oder geringerer Miſchung, und in ungleicher Ordnung und Staͤr-ke an verſchiedenen Orten. Innerhalb einer kleinen Gegendbleibt jede dieſer Lagen ungefaͤhr gleich maͤchtig, und ſtreicht ge-meiniglich mit der oberſten Rinde parallel, welche an den meiſtenOrten aus mehr oder weniger vermiſchter Stauberde, zuweilenviele Fuß dick, beſteht. Zuweilen findet man doch in anſehnli-cher Tiefe Lagen ſelbſt von ſchwarzer Staub⸗-Erde. Zuweilenſind zermalmte Schnecken die Hauptmaterie der oberſten Schicht,als in Helſingland, an verſchiedenen Orten in Finnland, undan einigen andern Orten.
Das hier angebrachte zu beſtaͤrken und aufzuklaͤren, ſollenverſchiedene hieher gehoͤrige Beobachtungen, welche in groͤſſereroder geringerer Tiefe angeſtellt ſind, angefuͤhrt werden.
I. In Amſterdam.Zuoberſt Gartenerde 7 Fuß; ſodann Torf 9; weicher Thon9; Sand 8; Erde 4; Thon 10; Erde 4; Sand, auf welchendie Pfaͤhle unter den Gebaͤuden der Stadt eingerammet werden,10; blauer Thon 2; weiſſer grober Sand 4; duͤrre Erde 5; fei-ne weiche Erde 1; Sand 14; mit Sand vermiſchter Thon 8; bmit Schnecken vermiſchter Sand 4; Thon 102; Sand 31; zu-ſammen 232 Fuß(ml).II. Bey Marly⸗la⸗Ville.Roͤthliche Erde mit Schlamm vermiſcht, und ſowohl kalk-als glasartiger Sand, 134 Fuß 3 Zoll; Staͤrkere Beymiſchungvon Sandarten 2. 8; ſtarke Beymiſchung von glasartigem San-de 3. 3; harter Mergel 2. 2; Steinmergel 4. 4; Stanbmergelmit glasartigem Sande 5. 5; feiner glasartiger Sand 1. 7;3Mergel-(m) Dieſe Unterſuchung geſchah zuerſt gefunden mit Sand vermeng-1516 d. 16 Jun. bey Grabung eines ter Thon, ſo denn Schnecken 9 Fuß,Brunnen von bieter Pitreſs Ente. mit Schnecken vermengter Thon 36Von der angefuͤhrten Nachricht, die F.; harter Thon 70 F.; mit Stei-aus dem Parenius genommen, ge⸗ nen vermengter Sand 4 F.; und
het Caſpar Commelins darin ab, endlich reiner Sand 29 F.daß er ſagt, unter 14 Fuß Sand ſey