Band 
I.ter Theil.
Seite
129
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Von den Erdſchichten. 129

ihnen eben die Umſtaͤnde in Erwaͤgung gezogen werden, welcheim vorhergehenden von andern Betten betrachtet worden.

Die Materie, welche ſie ausfuͤllet, iſt nicht allein Quarz,Glimmer und Spat, ſondern auch Asbeſt, Amianth, Kalk,Hornfelsſtein, Talk, Felskies, Agat, Sandſtein, Flußſpat,Gips, Eiſenbinde, Trapp, und mit einem Worte, nicht alleinalle Arten, welche einen Berg ausmachen, grauen Felsſtein aus-genommen, ſondern auch faſt alle uͤbrige Einwohner des Stein-reichs. Erze finden ſich wohl zuweilen Stockwerksweiſe, das iſtunter den Bergarten ſelbſt in groſſen Klumpen, als das Kupfer-erz bey dem neuen Kupferberge auf 180 Faden lang und 120 Fa-den breit, falls ſolches nicht vielmehr fuͤr einen Gang angeſehenwird; man findet ſie auch zuweilen den ganzen Berg ausmachen,als die Kerunawara⸗ und Louſowaraberge in Pitheo Lapp-mark, welche nur durch ein kleines Thal unterſchieden ſind, unduͤberall aus lauter Eiſenerz beſtehen(a); aber ihr gewoͤhnlicherGeburtsort iſt in Gaͤngen, woſelbſt ſie entweder vollkommen oderfrey von fremder Beymiſchung gefunden, und dann gediegen ge-nannt werden, zum Unterſcheide der mineraliſirten, welche vonandern Materien ſo aufgeloͤſet und ihnen dergeſtalt eingemiſchtſind, daß ſie nicht durch Saͤuren davon geſchieden werden koͤnnen.

Gold findet man mehrentheils gediegen in Platten, Zackenund Koͤrnern. Es haͤlt ſich gemeiniglich zum Quarz und Horn-felsſtein, man trifft es auch im Leimberge bey Adelfors imAdolph Friedrichs Schacht, und in Baſtnaͤs Grube in Horn-blende, zuweilen ſoll es auch rein zwiſchen ſeinen Salband gefun-den werden(ga). Unter den europaͤiſchen ſind die ungari-ſchen Goldgruben, und danaͤchſt die ſalzburgiſchen die reichſten.Norden iſt von dieſem edelſten Metalle nicht ganz leer. Adel-

fors() Tilas Mineral⸗Hiſt. S. 79. einen ſolchen Handſtein habe. S. Pr.

(2à2) Der Berghauptmann von VPogels Mineralſyſtem.Imhof in Cellerfeld berichtet, daß er

Bergm. Phyſ. Weltbeſchr. R