Band 
I.ter Theil.
Seite
174
JPEG-Download
 

174 Zwote Abtheil. Sechstes Cap.

druck leer, und den Coͤrper verſchwunden, nach welchen er ge-macht iſt.6§. 60.Was die eigene Beſchaffenheit der Verſteinerungen be-trifft, ſo iſt ſelbige ſehr verſchieden. An einigen Orten ſindet

man ſie ganz unveraͤndert. So ſollen ſie in den Schalhoͤhen bey

dem Meerbuſen Conception in Chili gefunden werden. Indem Berge Verona iſt eine Schicht weiſſen und weichen Steins,in welcher die Schnecken ihren gewoͤhnlichen Glanz haben(H).

Oft kommen ſie gleichſam calcinirt, matt und ſproͤde vor.Gemeiniglich liegen ſolche in lockeren Erbſchichten.

Im Kalkberge ſind ſie entweder in der Natur eines dichtenKalks, als auf Gothland, oder ſpatig, als im Balsbergein Schonen.

Einige ſind in Feuerſteinen verwandelt. Im Tommſtromin Siberien ſindet man Muſcheln von Carneol, und in des Koͤ-nigs von Frankreich Sammlung wird ein Pectinit von Carneolund ein Echinit von Agat verwahret. Auf Gothland trifft manMilleporen von weiſſem Feuerſtein(c).

Verſteinerungen von Quarz find ſehr ſelten(cc). Die Blan-kenburgiſchen Eiſenerze enthalten Chamiten, Turbiniten, En-trochiten und Schraubenſteine meiſtentheils von Quarz, wenigevon Eiſenerz(u).

Um Reims findet man ſie von Vitriol durchdrungen. In denAlaunſchifer bey Andrarum ſind Verſteinerungen von Kies. InNorwegen bey Toͤnsberg iſt eine Verſteinerung, die einer Schlan-ge gleicht, ein Finger dick und ein Fuß lang, mit einer Seite inein Stuͤck Schwefelkies eingedruckt, gefunden worden(d),

In

(³) Rotari in einem Briefe an 82 Hr. Geſner de Petrificatis.Vallisnieri. Pag. 1

. † 9 Hr. Lehmann Act. Petrop.

(æ) Berirand Struct. de la terre.“. 0) Pontoppidan a. B. S. 52.

Eeeeeebe—;

“