232 Dritte Abtheil. Zweites Cap.
verſtopfen, dadurch die Erweichung der Haͤlſenfruͤchte hindern,u. m. und uͤberhaupt harte genannt werden.
§. 84.
Die Groͤſſe eines Fluſſes iſt deſto anſehnlicher, je laͤngerer iſt, und je mehr und waſſerreichere Baͤche ſich in ihm er-gieſſen.
Die Wolga hat wenigſtens 300 Meilen in der laͤnge; dieDonau etwa 250; die Dwina 150; der Po gegen 200;u. ſ. w.In Aſien, der Euphrat 250; der Indus 200; der Gan-ges gegen 300; Kiang, oder der Blaufluß, 300; Hoang,oder der gelbe Fluß, uͤber 400 Amur 300; Jeniſey 400;Oby 300, u. ſ. w. 1
In Africa ſind gewiß ſo groſſe Fluͤſſe, als in Aſien, ob mangleich uͤber ihren rechten Urſprung nicht gewiß iſt. Der Nil,Senegal, Gambra, u. m. ſind gewiß anſehnlich.
In America iſt der St. Laurenzfluß, von den entferntenSeen angerechnet, gegen 500; der Miſſiſſippi uͤber z00; Oro-nok 200; der Amazonen⸗Fluß 500; der Plata⸗Fluß 400;u. ſ. w.
Es verſtehet ſich, daß ſowohl dieſe, als folgende Schaͤtzun-gen, nur nach einem ungefaͤhren Ueberſchlag gemacht worden.
In die Donau fallen uͤber 200 Baͤche, wovon nur einige30 von Bedeutung ſind; in die Wolga uͤber 30; im Nieper 20;in die Dwina 12; im Don 6; u. ſ. w.
Der Oby nimmt 40 zu ſich; Jeniſey uͤber 60; Amur 40;Hoang 35; Kiang 30; der Ganges 20; der Euphrat 12;u. ſ. w.
Der Nil hat an den Seiten ehe keinen Zulauf, als ſuͤdlichvom Wendekreiſe(a).St.
(2) Man glaubte ehedem, daß der den Mondbergen ſey, aber PaterUrſprung dieſes beruͤhmten Fluſſes in Pais berichtet, daß er 1618 in 89weſtli-