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I.ter Theil.
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261
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Vom Weltmeere. 361

Zuweilen iſt der Schein ſo ſtark, daß man 10 bis 12 Fuß uͤbersWaſſer Verſalſchrifft dabey leſen kann(k).

Wer die Menge der fremden Coͤrper bedenket, welche dasMeer beherberget, der wird ſich nicht daruͤber wundern, daß dieFarbe verſchieden iſt. Blau wird es oft aus ſelbigem Grunde,als ein Berg in weiter Entfernung, ausſehen; gruͤn, von Meer-gewaͤchſen; weiß, vom Kalkgrunde; ſchwarz, von Steinkohlen-betten, groſſer Tiefe, u m. Das Meerwaſſer faulet an vielenStellen, beſonders wo die Bewegung fehlet(); einfallendeStroͤme fuͤhren einige Materien mit ſich, welche mit dem Meerevermiſcht werden(m); die eigene Beſchaffenheit des Bo-

dens(n) und andere Umſtaͤnde muͤſſen an der Ungleichheit derFarbe groſſen Theil haben.

Endlich tragen auch unzaͤhlige Schaaren von Inſecten, be-ſonders zur roͤthlichen Farbe bey(0), andere geben wiederumeinen Schein von ſich, und verurſachen die meiſten Erleuchtun-gen auf dem Meere. Ich fuͤhre hier dieſe Urſachen nur an, denndie Thiere ſelbſt ſollen in der letzten Abtheilung Sehnen btet werden.

§. 99.

Wenn kein gewaltſamer Antrieb das Waſſer zwuͤnge, ſichzu bewegen, ſo wuͤrde es ganz ſtille ſtehen, und ſeine Oberflaͤchewuͤrde eben ſeyn, wie ein Spiegel; aber eine ſolche Ruhe hin-dern viele Urſachen, und davon ſollen nun die fuͤrnehmſten un-terſucht werden. Die Luft iſt eine von Wenn ſie in

Kk 3 Bewe-

(*) Lettres des Jeſuites Tom. IX.Je fetter das Waſſer iſt, deſto mehrſoll es leuchten.

(2) Boyle erzaͤhlet von Seefahrernwelche 13 88* lang auf einer faulenden Oberflaͤche fahren muͤſſen.

—m) Schooten ſahe bey N. Guineaweiſſes, gelbes und gruͤnes Waſſer,zugleich mit einer groſſen MengeZweige, Baͤume u. m., welche die

heftigen glaublich mit ſichgefuͤhret ha

(u) Als 2 ſich in einer Tau-See. Ä. ſahe die obereSeite der Hand roth aus, die unte-re gruͤn. Newptons Opt.

(o) Bey Cap Dehte bemerkteSchooten, daß das Waſſer roth da-von ward, da ein Einhorn(Mono-don, Monoceros) ſeinen Zahn ab-

geſtoſſen