Band 
I.ter Theil.
Seite
371
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Von zufaͤlligen Veraͤnderungen. 371

richsdorf in Meiſſen, bey Stonhenge, Salisbury in En-gelland, Adersbach in Boͤhmen, Swit⸗Feene in China,verſchiedene in Peru, u. m. welche Thuͤrmen, Mauren und al-lerhand Ruinen gleichen, Zeugen des Verwitterns ſeyn? Inder Luft finden ſich viele fremde Materien, die in den Zwiſchen-raͤumchen eingeſogen werden, und mit Huͤlfe der Waͤrme mehroder weniger nach Beſchaffenheit der Arten aufloͤſen; dies wirddann vom Regen ausgelauget, und macht mit der Zeit viel be-deutende Veraͤnderungen. Reiner harter Quarz, Cryſtalle, E-delgeſteine, und der graue Granit ſind im Steinreiche die beſtaͤn-digſten Materien.§. 148.

So wie einige Oerter ſinken, ſo heben ſich andere. Marck-lehill in Herefordſhire entſtand 1521 auf die Art, daß ſich eini-ge zwanzig Tonnen Landes von dem uͤbrigen Felde trenneten, ſichin dreymahl 24 Stunden nach und nach und ohne Gepolter ver-ruͤckten, und darauf ſchnell zu einer anſehnlichen Hoͤhe aufſchwol-len(n)..

Gemeiniglich ſind dergleichen Begebenheiten Folgen von ei-ner Verſinkung. Denn wenn ein Bergruͤcken auf loſem Grun-de ruhet, und die Seitenbefeſtigung deſſelben vermindert oderaufgehoben wird, ſo muß der Berg ſinken, und zugleich die loͤſereErde ſich an den Seiten erheben.

Erdbeben ſind zu neuen Hoͤhen am oͤfterſten Urſache. Nacheiner Erſchuͤtterung von einigen Tagen entſtand 1538 in der Nachtzwiſchen den 19 und 28 Sept. bey Puzzuolo ein Berg, 2400Fuß hoch, Monte Nuovo genannt, und verſchiedene andere(1).Man weiß indeſſen kein Exempel, daß ein Berg mit gewoͤhnli-

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(bh) Herr C. R. Ferner. S. 42. neſus auf dem ebenen Felde ein Huͤ-(i) Sollte es nicht derſelbe ſeyn, gel aufgeſtiegen. Ariſtoteles(Met.den Kircher und Raius Monte de c. 8.) gedenket eines ſolchen aufſtei-einere nennen. Ovidius beſchreibet genden Berges auf Hiera,(einer

(Metam. XV. 296) wie nicht weit der Aeoliſchen Inſuln) der endlichvon der Stadt Modon in Pelopon⸗ barſt und Feuer und Aſche auswarf.